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NLA: Reaktion gefordert


Fr, 02.12.2011

Am Samstag empfangen die Oberwil Rebells den SHC Aegerten-Biel. Gegen den Geheimfavoriten aus dem Seeland will der Schweizer Meister eine Reaktion auf die beiden vergangenen Niederlagen zeigen.

Es liegt mehrere Jahre zurück, seit die erste Mannschaft der Oberwil Rebells zwei Mal hinter einander verloren hat. In der ganzen Streethockey-Schweiz werden bereits die Karten um den Titelfavoriten neu gemischt. Darüber macht sich Spielertrainer Patrick Wismer keine Sorgen: „Nach einer Erfolgsserie, wie wir sie in den letzten Jahren hingelegt haben, ist es verständlich, dass gewisse Konkurrent schwarz malen.“ Der Ligatopscorer gibt sich gelassen und schmiedet bereits am Aufbautraining für die Winterpause. „Am kommenden Samstag möchten wir dem Zuger Publikum eine Reaktion zeigen, bevor wir uns dann auf die Vorbereitungen zum wichtigsten Saisonabschnitt kümmern“, so Wismer.

Winterpause feiert Premiere

Erstmals in der Geschichte des Schweizer Streethockeys wird in diesem Winter eine Spielpause abgehalten. Der Unterbruch soll einerseits den Mannschaften dienen, ihre Verletzungen auszukurieren und andererseits dem Publikum eiskalte Temperaturen beim Zuschauen ersparen. Christoph Curchod, Verantwortlicher der Technischen Kommission des Verbandes ist überzeugt, dass es sich um ein gelungenes Unterfangen handelt: „Die Teams der höchsten Liga können sich auf diese Weise ideal auf die wichtigste Phase der Saison vorbereiten. Es wird sich zeigen, wer den Unterbruch am besten nutzen wird.“

Aegerten in Lauerposition

Auch in der dritten Saison als Geheimfavorit sorgte Aegerten-Biel bisher für keine grossen Überraschungen. Gegen Aussenseiter Bettlach liess die Truppe um Spielertrainer Ramseier sogar unerwartet Punkte. Im ersten Duell gegen die Rebells resultierte eine 4:13-Niederlage. Ansonsten erfüllten die Seeländer ihre Pflicht. Gegen Vize-Meister Belp lagen dieses Jahr überraschend drei Punkte drin. Zuletzt enttäuschte Aegerten in der Partie gegen Grenchen. Diskussionslos verloren die Berner mit acht Toren Differenz. Dementsprechend möchten sie diesen Fehler im Spiel gegen Oberwil wieder gut machen. Ein hart umkämpftes Spiel mit vielen offensiven Aktionen ist also zu erwarten.

Autor der Redaktion

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