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Roman Holliger verstärkt die Rebells


Mo, 30.07.2012

Mit Roman Holliger haben die Oberwil Rebells für den Europacup einen jungen Stürmer mit internationalen Erfahrungen verpflichtet. Der Aargauer, welcher in der Schweizer Meisterschaft für die Seetal Admirals in der Nationalliga B agiert, hat ehrgeizige Ziele für das Turnier in Villach. Im kurzen Interview nimmt er persönlich zu seiner temporären Verpflichtung Stellung:

Erzähl uns ein wenig von deiner Person, ausserhalb des Streethockeys.

RH: Mein Name ist Roman Holliger. Dieses Jahr habe ich meine Lehre als Polymechaniker abgeschlossen. Ich komme aus Boniswil am Hallwilersee. In meiner Freizeit treibe oft und gerne Sport. Dabei ist für mich Tennis die ideale Abwechslung zum Streethockey. 

Wie bist du zum Strassenhockey gekommen?

RH: Schon als kleines Kind war ich sehr hockeybegeistert. Ich war fasziniert vom Eishockey und wollte unbedingt als Junior eine Karriere starten. Leider war dies im Kanton Aargau eher ungünstig, da sich die nächstgelegene Eishalle nicht unmittelbar in der Nachbarschaft befindet. Durch den Einfluss meiner zwei älteren Brüder bin ich dann zum Streethockey gekommen. Leider sind beide heute nicht mehr aktiv.

Welche Fähigkeiten kannst du in ein Team einbringen?

RH: Meine Stärken liegen in der technischen Versiertheit. Ich kann in hohem Tempo den Ball kontrollieren ohne dabei die Spielübersicht zu verlieren. Dieses Können hat mich vermutlich zum Junioren-Nationalspieler gemacht.


Erzähl uns mehr davon...
RH: Schon früh in meiner Karriere durfte ich internationale Luft schnuppern. Diese Erfahrungen mit der Nationalmannschaft haben mich spielerisch und menschlich enorm weitergebracht. Meine erste Weltmeisterschaft mit der U16 werde ich nie mehr vergessen. Das Turnier in der Slowakei ist heute noch das Erlebnis, welches mich im Streethockey am meisten geprägt hat.

Während der Saison wurdest du bei Lenzburg als Verteidiger und als Stürmer gesehen. Auf welcher Position fühlst du dich wohler?

RH: Grundsätzlich bin ich ein klassischer Stürmer. Auf Grossfeld habe ich immer im Sturm agiert. Je nach Situation in der Meisterschaft oder in den Playoffs hat der unser Trainer mich jedoch als Verteidiger eingesetzt. Mit dem Ziel mehr Druck in die Offensive zu bringen. In diesem Moment war ich jedoch so offensiv, dass die Bezeichnung Verteidiger nicht wirklich mehr treffend ist (schmunzelt).

Wieso hast du dich dazu entschieden, für die Oberwil Rebells am EC zu spielen?

RH: Als ich von den Oberwil Rebells für den Europacup angefragt wurde, war sofort klar, dass ich spielerisch viel von dieser Erfahrung profitieren werde. Darum habe ich zugesagt. Ich sehe dies auch als Chance für die Seetal Admirals. Nach dem Turnier werde ich hoffentlich mit einem Motivationsschub in das Team zurückkehren. Davon kann die Mannschaft mit Sicherheit profitieren.

 



Welche Ziele strebst du mit den Rebells in Villach an?
PH: Als Titelverteidiger kann das Ziel der Mannschaft nur sein, den Pokal ein weiteres Mal in die Schweiz zu holen. Für dieses Vorhaben werde ich mein Bestes geben. Für mich wird es eine total neue Erfahrung sein. Erstmals in meiner Karriere werde ich international mit einem konkurrenzfähigen Team antreten. Darauf freue ich mich sehr.

Zum Schluss noch ein paar Worte zur WM 2015 in Zug. Was erwartest du von diesem Event?
PH: Wir müssen uns sehr ehrgeizige Ziele setzen. Ein erfolgreiches Abschneiden würde den Sport unglaublich weiterbringen. Der Event soll unvergesslich werden. Dazu brauchen wir neben einer perfekten Organisation den sportlichen Erfolg. Meines Erachtens darf die Schweiz daher auch von einer Medaille träumen.

Roman, vielen Dank für das Interview. Viel Erfolg am Europacup!

 

 

Autor Die Redaktion

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