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Duell gegen eine Wundertüte


Sa, 29.09.2012



Diesen Sonntag ist der SHC Martigny zu Gast im Herti Nord. Die erste Mannschaft der Oberwil Rebells weiss um die Stärken des Walliser Überzahlspiels.

Nach dem erfolgreichen Ernstkampf gegen Grenchen geht der Schweizer Meister aus Oberwil gestärkt in die Partie vom kommenden Sonntag. Es fehlen zwar immer noch einige Stützen des Teams, trotzdem haben die Spieler von Trainer Tibor Kapanek bewiesen, dass alle im entscheidenden Moment Verantwortung übernehmen können. „Auch wenn wir wenig Spieler sind, erlaubt unsere momentane physische Verfassung ein intensives Powerhockey“, analysiert Stürmer Yves Stucki die Ausgangslage. „Martigny ist immer schwierig einzuschätzen. Ihre Powerplayformation ist berüchtigt. Dumme Strafen sind daher tabu“, so Stucki. Der Zürcher im Zuger Dress will mit seinem Teamkollegen dem Gast aus dem Martigny von Beginn weg die Grenzen aufzeigen. Dafür hat sich das Team im Training speziell auf den Gegner vorbereitet. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die Abschlüsse gelegt.

Die Walliser sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Martinach bezwang das Team aus Aegerten-Biel mit 4:3. Dank einer guten Leistung der Verteidigung wurde der unerwartete Triumph Tatsche. Mit einem Tor und zwei Assists hatte Captain Grégory Dumas einen wesentlichen Anteil am Erfolg. Der Walliser, welche eine Saison für Aegerten-Biel gespielt hat, ist wieder in seine Heimat zurückgekehrt: „Nach einer verletzungsbedingt verkürzten Saison, wollte ich wieder zurück zu meinen alten Freunden.“ Der mehrfach Internationale Dumas sieht in seiner Mannschaft mehrere Stärken. „Wir können defensiv solid spielen und sind im Powerplay auch in diesem Jahr brandgefährlich. Zudem spielt auch der tschechische Weltmeister Adam Rousal wieder in unseren Reihen“. Diesen Mann kennen die Oberwiler bestens, da er am Europacup in Villach noch als Verstärkungsspieler der Rebells agierte. Auf ihn gilt es besonders aufzupassen. Rousal gehört zu den schnellsten Spielern Europas und ist immer für ein Tor gut. Gemäss Dumas fühlt sich der Tscheche wohl im Wallis. Trotzdem wird er den SHC Martigny nach Weihnachten verlassen, um sich in Tschechien für die Nationalmannschaft zu präsentieren.

„Unser Team hat sich nicht speziell auf die Rebells vorbereitet. Wir nehmen Spiel für Spiel“, meint Dumas. „Um Oberwil zu schlagen, braucht es eine perfekte Leistung des Torhüters, eine solide Abwehr, eine Portion Glück und die Schiedsrichter auf unserer Seite“, bilanziert der 34-jährige Routinier schmunzelnd. Am Sonntag wird ein packendes erstes Heimspiel erwartet mit vielen offensiven Akzenten und physischer Härte. Die Intensität der Zweikämpfe ist bei Spielen zwischen den Rebells und den Wallisern besonders hoch.

Autor der Redaktion

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