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Rebells gegen den ewigen Rivalen


Sa, 17.11.2012

Am Sonntag kommt es zum Klassiker Oberwil gegen Grenchen. Der Gast aus Solothurn reist an, um zu gewinnen.

Im ersten Aufeinandertreffen in Grenchen überzeugten die Rebells dank einer überzeugenden Vorstellung zu Beginn des letzten Drittels. Patrik Merz durfte dabei seinen ersten Hattrick der Saison feiern. Die Oberwiler zeigten eine geschlossene Teamleistung mit viel Leidenschaft und Kampfbereitschaft. In Zug wird die Ausgangslage etwas anders aussehen. Die Gastmannschaft von Trainer Simon Kunz hat mit Grenchen gute Erfahrungen auf dem Zuger Spielfeld gemacht: „Unsere taktische Spielweise ist besser geeignet für das Grossfeld. Deswegen habe wir in der Vergangenheit vor allem auswärts gegen Oberwil Punkte geholt.“ Der aktuelle Cupsieger ist verhalten in die neue Saison gestartet. Beide Spiele gegen die Spitzenteams Oberwil und Belp gingen verloren. Trotzdem gibt sich Kunz zuversichtlich: „Alle Pflichtaufgaben haben wir dieses Jahr erfüllt. Die Niederlage in Belp war leider etwas unnötig.“

Ohne Ausländer
In der diesjährigen Vorbereitung haben die Solothurner das Rad nicht neu erfunden. Kondition und Schnellkraft waren wiederum die Schwerpunkte ihres Sommertrainings. „Unsere Mannschaft ist konditionell stark, leider fehlen uns zuhause auf unserem kleinen Feld teilweise die Spieler mit mehr Wasserverdrängung“. Auf dieses Manko hat ihr Sportchef reagiert und auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Marc Aegerter verpflichteten die Solothurner einen Nationalmannschaftsstürmer mit Durchschlagskraft. Das Kader wurde durch ihn sicherlich verbreitert. Laut Trainer Kunz hat er sich bereits bestens in das Team integriert und erfüllt die Erwartungen vollumfänglich. Der SHC Grenchen-Limpachtal verzichtet auch in dieser Saison bewusst auf einen ausländischen Verstärkungsspieler. Obwohl die restliche Streethockey-Schweiz schon seit Längerem auf diesen Zug aufgestiegen ist, halten sie an ihrem Prinzip fest. Kritische Analytiker behaupten schon seit Längerem, dass Grenchen mit der Verpflichtung eines ausländischen Leaders den entscheidenden Schritt zum Erfolg machen könnte. Auf jedem Fall darf am Sonntag ein spannendes Spiel erwartet werden. Nach der bescheidenen Vorstellung von Mitfavorit Belp am vergangenen Wochenende wird es Zeit, dass im Herti Nord wieder ein wenig mehr Spannung und Spektakel aufkommt.

Spitzenkampf  auch in der NLB
Am Samstag kommt es in der zweithöchsten Liga zum Ernstkampf zwischen Worblaufen und Oberwil II. Die Berner sind im Aufwärtstrend und grüssen zurzeit von der Tabellenspitze der NLB. Bisher haben sie nur in einem Spiel Punkte gelassen. Die Oberwiler Edelreservisten müssen ohne ihren Captain Markus Peter nach Bern reisen. Peter fehlt aus beruflichen Gründen. Diese Lücke will das Trainer-Duo Trütsch/Schnorf mit einer defensiv soliden Leistung und dem Einsatz von Junioren schliessen.


NLB: Samstag, 17. November, 14:00 Uhr, HC Worblaufen-Ostermundigen – Oberwil Rebells II, Bolligen.
NLA: Sonntag, 18. November, 14:00 Uhr, Oberwil  Rebells – SHC Grenchen-Limpachtal, Herti Nord.

Autor Oli Marty

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