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Bettlach zu Gast beim Leader Oberwil


Fr, 07.12.2012


Im letzten Meisterschaftsspiel vor Weihnachten kommt es im Herti Nord zum Duell Oberwil Rebells gegen den SHC Bettlach. Die Solothurner haben im Hinspiel nur mit einem Tor Differenz gegen die Zuger verloren.

Der SHC Bettlach setzte sich für die aktuelle Saison hohe Ziele. Noch vor Beginn des Spielbetriebs vermeldeten Sie den Transfer vom Tschechen Petr Rybon, der zuvor in Aegerten-Biel engagiert war. Nach dem Kanadier in der vergangenen Meisterschaft ist Rybon bereits der zweite Ausländer in den Reihen der Solothurner. In der ersten Runde überraschte die Mannschaft von Trainer Rony Rüfenacht mit einem Sieg über den eigentlich besser eingeschätzten SHC Bonstetten. Daraufhin brachen die Leistungen der Solothurner etwas ein. „Wir sind nicht zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Top 4 zu erreichen“, meint Verteidiger Simon Ryser. Bettlach steht momentan auf dem siebten Tabellenplatz, neun Punkte vom vierten Platz entfernt. „Zu viele Spiele haben wir leichtfertig, teils wegen unserer Unerfahrenheit, verloren“, so Ryser. Dabei spricht der Bettlacher, der in seinem Verein auch aktiv als Trainer ist, ihre Heimniederlage gegen die Rebells an. Bettlach hat in dieser Saison das knappste Resultat gegen den Schweizer Meister erzielt. Wenige Sekunden vor Schluss erzielte der Oberwiler Topskorer Andrew Hildreth den Siegestreffer für die Rebells. Oberwil gewann knapp mit 7:8. Bettlach will Revanche für diese brutale Bestrafung nehmen.

Moment herrscht  wieder Aufwärtstendenz. Die Solothurner gewannen vor einigen Wochen gegen ein dezimiertes Belp und haben sich damit in der Meisterschaft zurückgemeldet. „Im Abschluss haben wir gegen die Berner als Team überzeugt. Sieben verschiedene Spieler haben sich in die Torschützenliste gereiht“, analysiert Ryser die Leistung seiner Mannschaft. Dabei ist augenfällig, dass der tschechische Verstärkungsspieler Petr Rybon nicht mehr so viele Tore schiesst wie anfänglich. „ Die Gegner sind auf unsere torgefährliche Linie mit Rybon aufmerksam geworden. Deswegen spielen sie meist mit einer defensiv ausgerichtete Linie gegen uns, um ihr Aufbauspiel zu zerstören“, begründet Simon Ryser den Punkteausfall ihres Ausländers.

Wenn Bettlach gegen Oberwil punkten will, muss an diesem Tag für Solothurner alles stimmen. Obwohl Tibor Kapanek wieder Abwesende zu beklagen hat, ist seine Mannschaft in beneidenswerter Form. Die Truppe zeigt sich spielfreudig und effizient zugleich. Neu zusammengewürfelte Sturmpaare wie Severin Meier und Raphael Melliger harmonieren wieder wie zu früheren Zeiten. Die Rebells werden von Beginn weg versuchen, dem Gegner die Grenzen aufzuzeigen.

NLB Spitzenkampf
Ebenfalls am Sonntag kommt es in Wimmis zum Spitzenspiel zwischen dem SHC Berner Oberland und Oberwil II. Es geht um viel in der Herrenmatthalle. Beide Team wollen sich Heimrechte für die Playoffs sichern. Im letzten Aufeinandertreffen in dieser Saison gewann das Team um Spielertrainer Patrick Trütsch im Cup in der Verlängerung. Wegen dem glatten Hallenboden können die Pässe unglaublich präzise geschlagen werden. Das wirkt sich auch auf die Spielgeschwindigkeit aus. Die Duelle in den Berner Alpen waren stets hart umkämpft.

NLA: Oberwil Rebells – SHC Bettlach, Sonntag, 9. Dezember, 14:00 Uhr, Herti Nord.
NLA: SHC Berner Oberland – Oberwil Rebells, Sonntag, 9. Dezember, 14:00 Uhr, Wimmis.

 

Autor Oli Marty

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