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Doppelrunde als Hauptprobe für den Cup


Fr, 01.03.2013



Drei intensive Wochen starten für die Rebells dieses Wochenende. Sie treffen in einer Doppelrunde zuhause auf Chaux-de-Fonds und auswärts auf Aegerten-Biel.

Am kommenden Wochenende spielen die Rebells ein weiteres Doppelwochenende. Es ist der Anfang eines anstrengenden Programms. In den nächsten drei Wochen tragen die Oberwiler sechs Partien aus. Am Sonntag kommt es im Herti Nord zum Duell gegen den SHC La Chaux-de-Fonds. Die Westschweizer befinden sich in der Tabelle unter dem Strich. Auch drei Punkte im Aufeinandertreffen mit Oberwil könnten sie nicht mehr von den Playouts retten. Trotzdem könnten sie die Punkte dringend gebrauchen, da Kernenried nur mit drei Punkten Abstand noch auf Heimrecht in den Abstiegsspielen hofft.

Tibor Kapanek legt den Fokus  im Trainingsbetrieb bereits nicht mehr auf die Meisterschaft. Der Qualifikationssieg haben die Oberwiler in der Tasche. „Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen“, kommentiert Torhüter Pascal Melliger die kommenden Meisterschaftsspiele, „doch in erster Linie wollen wir für die wichtigste Phase der Saison bereit sein und keine weiteren Verletzungen mehr riskieren“. Für die Oberwil Rebells hat die Playoffvorbereitung längst begonnen. Das spürt man in den Trainings eindeutig. Die Intensität steigt und damit die Laufwege, welche die Spieler zurücklegen müssen. „Tibor lässt uns leiden“, schmunzelt Melliger. Mit Sicherheit ist ein guter Formstand für die bevorstehenden Entscheidungspartien die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Am Sonntag reisen die Rebells ins Berner Seeland. Der Gastgeber Aegerten-Biel ist bekannt berüchtigt für sein kleines Spielfeld. Viele Teams bekunden Mühe mit den geringen Platzverhältnissen umzugehen. Die Umstellung vom Grossfeld am ersten Spieltag zum kleinen Terrain bereitet Melliger aber keine Sorgen. „Nach zehn Minuten haben wir uns so an die neuen Umstände gewöhnt, so dass wir bereits wieder mit unserer gewohnten Offensivkraft agieren können“, so der Torhüter. Aegerten-Biel kann sich mit einem Sieg die Chance auf Heimrecht in den Playoffs erhöhen. Die Berner belegen momentan den fünften Tabellenrang und werden alles daran setzen, den Oberwilern Punkte abzuknöpfen. Das wird für die Seeländer ein schwieriges Unterfangen, da sie am Vortag gegen das Topteam aus Grenchen antreten müssen und ihre Leistungskurve keineswegs konstant ist. Zu Beginn der Saison fanden die Bieler den Tritt in die Meisterschaft nicht so richtig . Allmählich konnten sie sich wieder fangen, bis sie im letzten Spiel überraschend in der Verlängerung gegen den SHC Bettlach verloren.

Unter Umständen treffen die Rebells im Cup nochmals auf beide dieser Teams. Der Viertelfinal vom Cupwettbewerb wird gegen die Neuenburger am 9. März nachgeholt, weil er wetterbedingt verschoben werden musste. Würden die Zuger das Spiel für sich entschieden, heisst ihr Gegner im Halbfinal wiederum Aegerten-Biel. Deshalb ist es für beide Teams eine Art Hauptprobe gegen die Rebells zu spielen. Sie können neue Spielzüge ausprobieren und an der Taktik feilen.


NLA: Samstag, 2. März, 14:00 Uhr, Oberwil Rebells – SHC La Chaux-de-Fonds, Herti Nord.
NLA: Sonntag, 3. März, 14:00 Uhr, SHC Aegerten-Biel – Oberwil Rebells, Biel.

 

 

Autor Oli Marty

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