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World Cup 2013 Pardubice


Di, 17.09.2013

Dieses Wochenende erhalten die Oberwil Rebelle eine weitere Gelegenheit Streethockey-Geschichte zu schreiben. Am Mittwochmorgen reist die Mannschaft um Trainer Tibor Kapanek in Richtung Tschechien ab, um in Pardubice um die Champions League im Streethockey zu spielen. Dabei kommen die Gegner in diesem Jahr teils aus neuen Gefilden wie Luxemburg, London oder Montreal. Das internationale Klub-Turnier gilt dieses Jahr als World Cup, da auch Teams aus Übersee um den begehrten Titel kämpfen. Die Rebells gewannen in den letzten zwei Jahr zwei Mal hintereinander und möchten nun den dritten Titel in Serie anstreben. Das wird in diesem Jahr nicht einfacher, da mittlerweile zwölf Spitzenmannschaften teilnehmen. „Wir gehören auch in diesem Jahr nicht zu den Kronfavoriten. Genau darin liegt unsere Chance. Mit einem guten Kollektiv ist alles möglich, wenn wir die Halbfinals erreichen“, kommentiert Trainer Tibor Kapanek die Ausgangslage. Der gebürtige Slowake ist überzeugt, dass der Gastgeber Pardubice und der Slowakische Meister Nitra zu den grössten Favoriten gehören. „Pardubice zeigte in der Vorbereitung starke Leistungen und Nitra muss man nur schon wegen ihren vielen Nationalspielern auf der Rechnung haben“, so Kapanek.

 

Das Turnier startet für Oberwil am Donnerstagmittag. Im ersten Spiel treffen die Zuger auf HbK Hokejmarket Skalica. Die Slowaken rückten nach, da sich ein finnisches Team kurzfristig zurückgezogen hat. In der Meisterschaft belegten sie im letzten Jahr den dritten Schlussrang und zeigten zuletzt solide Spiele in der Meisterschaft. Captain Raphael Melliger will beide Gegner in der Vorrunde keinesfalls unterschätzen: „Da der Cup in diesem Jahr erst Mitte September stattfindet, sind die Teams aus der Tschechei und der Slowakei besonders gut vorbereitet, da ihre Saison bereits früher begonnen hat.“ Am Abend ist der Gegner noch hochkarätiger im Format. Der Tschechische Meister HBT Vlasim reist dieses Mal mit breiterem Kader nach Pardubice, da sie am letzten Turnier vermutlich wegen diesem Manko ausgeschieden sind.

 

Um sich eine optimale Ausgangslage für die Ausscheidungsspiele zu verschaffen, müssen die Rebells beide Spiele gewinnen. Ansonsten warten schon in den Achtelfinals harte Gegner auf die Zuger. Gespielt wird pro Partie zweimal 15 Minuten. Schliessen die Rebells die Gruppenphase als Sieger ab, qualifizieren sie sich direkt für die Viertelfinals.

 

Der Titelverteidiger wird mit einem grossen Kader nach Tschechien reisen. Aus der Stammmannschaft lediglich fehlen Patrick Wismer und Patric Beiersdörfer verletzungshalber. Gregory Blätter und Moritz Hausherr können dem Turnier aus schulischen Gründen nicht beiwohnen. Ansonsten ist die Truppe von Tibor Kapanek komplett. Neben den beiden Verstärkungsspielern Andrew Hildreth und Adam Rousal werden die Zuger von drei weiteren Spielern ergänzt. Der Routinier Gregory Dumas vom SHC Martigny soll die Defensive stabilisieren. Der Walliser verfügt über grosse internationale Erfahrung und ist als Verteidiger für seine Offensivqualitäten und seinem Auge für den ersten Pass bekannt. Im Sturm ergänzen die Nationalspieler Yannick Sterchi und Mathieu Schildknecht die schnellen Angreifer. Sterchi spielt in der Meisterschaft bei Grenchen und ist als Rechtsschütze vor allem im Powerplay gefürchtet. Schildknecht hat sich bei Sierre mittlerweile als Leader etabliert und ist ebenfalls für seine schnellen Beine bekannt.

 

Donnerstag, 19.9., 13:00 Uhr, HbK Hokejmarket Skalica – Oberwil Rebells, Pardubice.

Donnerstag, 19.9., 17:00 Uhr, Oberwil Rebells – HBT Vlasim, Pardubice.

Autor Oli Marty

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