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Zwei Spiele gegen motivierte Gegner


Fr, 04.10.2013



Am nächsten Wochenende sind die Rebells zweimal im Einsatz. Am Freitagabend kommt es zum Derby in Bonstetten und am Sonntag sind die Sierre Lions zu Gast in Zug.

Nach dem misslungenen Saisonauftakt gegen den SHC Bettlach haben die Rebells am letzten Wochenende gegen Belp reagiert und den Fehlstart mit einem 10:6-Sieg gegen Belp wieder korrigiert. Dieses Wochenende stehen nun zwei weitere Qualitätsprüfungen auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert der Vize-World Cupsieger zum Derby in Bonstetten und am Sonntag kommt es zum Duell gegen die Sierre Lions. Beide Teams möchten den Anschluss an die drei Favoriten finden.

Momentan grüsst der SHC Bonstetten-Wettswil nach vier Spielen von der Tabellenspitze. Die Rangliste ist jedoch noch wenig aussagekräftig, da andere Teams erst zwei Partien bestritten haben. Trotzdem überraschten die Zürcher mit ihrem Sieg gegen Titelaspirant Grenchen. Einer der in Bonstetten für sein grosses Engagement bekannt ist, heisst Alex Bertschi. Der Verteidiger arbeitete nach seinem ETH-Abschluss ein Jahr im Ausland und verstärkt nun in diesem Jahr die Zürcher wieder. „Ich kam gerne zurück, da die Stimmung im Team momentan absolut stimmt. Wir hatten eine gute Saisonvorbereitung“, so Bertschi. Den bisher einzigen Punkteverlust fuhr Bonstetten gegen La-Chaux-Fonds ein. Nachdem ihr Ausländer Jan Bily zurück in die Tschechei wechselte, engagierten die Säuliämter einen neuen Slowaken. Jakub Sibik ist bisher noch wenig auf Touren gekommen. Eigentlich üblich für einen ausländischen Spieler, der die kleine Feldgrösse noch nicht kennt. „Jakub wird von Spiel zu Spiel stärker. Er ist als Spieler sehr mannschaftsdienlich und bereit, Drecksarbeit zu verrichten“, beschreibt Bertschi den routinierten Slowaken. Nach einigen Assists in den ersten Spielen kam der Vertsärkungsspieler gegen Kernenried zum ersten Torerfolg. Sibik besucht momentan einen deutschen Intensiv-Sprachkurs und hat vor, länger in der Schweiz zu bleiben. Gegen Oberwil möchte Bonstetten beweisen, dass der Sieg gegen Grenchen kein Zufall war und dass die Zürcher den Anschluss an die Spitze gefunden haben.

Am Sonntag sind die Sierre Lions zu Gast im Herti Nord. Die Walliser reisen komplett an den Zugersee und haben Grosses vor. „Die Partie gegen die Rebells gibt uns Aufschluss, wie gut unsere Saisonvorbereitung wirklich war“, analysiert Stürmer Mathieu Schildknecht. Der Walliser freut sich, nach Zug zu reisen. Schildknecht verstärkte die Rebells in Pardubice und kennt die Mannschaft seither bestens. „Wir möchten gegen Oberwil mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen“, so Schildknecht. In dieser Saison ist Phil Schüpbach zurück an der Bande der Walliser. Dadurch kann sich Routinier Sébastien Duc, der im letzten Jahr als Spielertrainer aktiv war, wieder voll aufs Hockey konzentrieren. Nationalstürmer Métroz wird nach einer Fussverletzung eingesetzt, kann aber noch nicht seine Höchstform abrufen. Die Dienste vom tschechischen Goalie Lukas Heczko nimmt Sierre nicht mehr in Anspruch. Der mehrfache Weltmeister hütet nach seinem Rausschmiss in der Schweiz nun wieder für seinen Heimklub Pardubice das Tor. Für ihn steht der ehemalige Eishockeygoalie Didier Antille im Kasten. Schildknecht ist froh über diese Verpflichtung: „Er ist enorm motiviert und macht von Training zu Training grosse Fortschritte.“

Oberwil ist bereit für das kommende Wochenende. Andrew Hildreth verabschiedete sich nach drei Jahren in Grün-Gelb-Rot in der Partie gegen Belp und ist nun zurück in seiner Heimat. „Good luck Adam, now it’s your turn“, wünschte er seinem Nachfolger. Für Adam Rousal sind es die ersten beiden Spiele für die Rebells in der Schweizer Meisterschaft. Bisher trug der Tscheche nur an internationalen Spielen das Oberwiler Dress. Für ihn ist das Spiel am Freitag eine Premiere. Er wird der Mannschaft und dem Klub bestimmt noch viel Freude bereiten.


NLA: Freitag, 4. Oktober, SHC Bonstetten-Wettswil – Oberwil Rebells, 20:00 Uhr, Wettswil.
NLA: Sonntag, 6. Oktober, Oberwil Rebells – Sierre Lions , 14:00 Uhr, Herti Nord.
 

Autor Oli Marty

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