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Auf Punktejagd in der Sonnenstube


Fr, 18.10.2013



Am Sonntag reisen die Rebells nach Martigny die Rebells die Playoffs. Bisher konnten die Walliser noch nicht überzeugen und stehen punktelos am Tabellenende.

Im sechsten Saisonspiel treffen die Oberwil Rebells am Sonntag auf den SHC Martigny. Zwischen den Wallisern und den Oberwiler herrscht seit Jahren ein spezielles Verhältnis. Vorwiegend neben dem Platz sind die beiden Vereine schon einige Male aneinander geraten. Dabei war der Transfer von Adam Rousal an der Zugersee keineswegs förderlich. Der beste Martinacher der vergangenen Saison trägt nun stolz das Rebells-Dress. Rousal nahm zwei Jahre mit Martigny an der Schweizer Meisterschaft teil und hatte massgeblichen Anteil an deren Playoffqualifikation.

Eigentlich ist die Ausgangslage eindeutig. Oberwil gilt als klarer Favorit. In der Tabelle liegt Oberwil deutlich vor Martigny. Bisher haben die Martignacher alle Ernstkämpfe verloren. Zuhause traten sie jeweils mit mehr als drei Linien an. Auswärts war die Mannschaftsbreite einiges schmaler. Auch in Martigny hält langsam der Generationenwechsel Einzug. Routiniers wie Yves Rappaz oder Julien Müller haben ihre Rücktritte verkündet. Viele junge Spieler haben den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Ein Routinier, der sich noch nicht verabschiedet hat, ist Grégory Dumas. Der Romand war in Pardubice für die Rebells im Einsatz und dröngt sich seither wieder für die Nationalmannschaft auf. Der Walliser zeigt auch mit 35 Jahren noch keinerlei Müdigkeit. In der Skorerwertung ist der Verteidiger stets vorne anzutreffen. „Dieses Jahr stehen wir vor einer grossen Herausforderung in Martigny. Chaux-de-Fonds spielt momentan stark und es wird dieses Mal besonders schwer, die Playoffs zu erreichen“, analysiert Dumas die aktuelle Ausgangslage. „Wir müssen die Spiele gegen unsere direkten Konkurrenten gewinnen. Dabei ist das Spiel gegen Oberwil mehr ein Trainingsmatch für unser Team“, so Dumas selbstkritisch.

Trotz der klaren Voraussetzung ist und bleibt Martigny in den Augen der Rebells eine absolute Überraschungsmannschaft. Es schwierig abzuschätzen, wie stark das Team wirklich ist. Für Tibor Kapanek bleibt die Situation unverändert. Viele Akteure laborieren noch immer an ihren Verletzungen. Neben Patric Beiersdörfer fallen nun auch Fabian Keiser und Moritz Hausherr länger aus. Beide haben sich am Handgelenk verletzt. Tim Müller und Thomas Bossard sind ferienhalber abwesend. Das Kader sieht ähnlich aus wie in Kernenried. Zwei Blöcke spielen in gewohntem Formstand. Die dritte Linie tastet sich langsam ans NLA-Niveau an. Die jungen Spieler erhalten viel Einsatzzeit, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Gegen Martigny musste man in der Vergangenheit noch keinen Oberwiler motivieren, alles zu geben. Das Duell liefert jeweils genügend Zündstoff.

NLA: SHC Martigny – Oberwil Rebells, Sonntag, 21. Oktober, 14:00 Uhr, Martigny.

Autor Oli Marty

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