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Walliser Gegner für beide Rebells-Teams im Cu


Fr, 25.10.2013


In der ersten Cuprunde haben die erste und zweite Mannschaft unterschiedlich starke Gegner. Während das Fanionteam nach Martigny reist, empfängt das zweite Team die Sierre Lions.

Das Spiel gegen den Underdog aus dem Wallis stellt für die Rebells keine grosse Herausforderung dar. Die Ausgangslage ist  mit einem Zwei-Klassen-Unterschied unheimlich deutlich. Nachdem die erste Mannschaft vom SHC Martigny mit 11:3 geschlagen wurde, muss nun das noch einiges schwächere 1. Liga-Team aus Martigny daran glauben. Bereits im vergangenen Jahr reiste der Rekord-Meister ins Wallis. Oberwil verabschiedete die Walliser mit einer 14:0-Klatsche aus dem Cupwettbewerb.

Das Reserveteam aus Martinach ist in der aktuellen Meisterschaft nicht gut unterwegs. Nach dem freiwilligen Abstieg aus der Nationalliga B hat die Mannschaft in den ersten drei Partien noch keinen Sieg eingefahren und liegt in der 1. Liga abgeschlagen auf dem sechsten Platz. Das Kader verfügt über knapp zwei Linien, die auch mit Junioren aufgestockt werden. Bekannt für ihre Fairness ist das Team um Captain Cédric Beaupin nicht. Drei Spieler belegen einen Platz unter den ersten Sieben in der Strafenstatistik der gesamten Liga. Die Rebells dürfen sich also keinesfalls provozieren lassen. Mit der langen Verletztenliste kann sich die Mannschaft von Tibor Kapanek keine Ausfälle mehr leisten.

Qualitätstest für NLB
Das Los der zweiten Mannschaft ist deutlich anspruchsvoller. Zu Hause treffen die Zuger Edelreservisten auf die Sierre Lions. Das NLA-Team aus Siders zeigte in der Meisterschaft zuletzt eine Leistungssteigerung und gilt als klarer Favorit in diesem Ernstkampf. Die Lions müssen gewinnen. Diese Tatsache ist gleichzeitig eine Chance für das routinierte Team von Trainer Patrick Trütsch „Sierre muss das Spiel machen. Ich erwarte einen starken Gegner. Wir werden uns zurückziehen und gezielt Angriffe starten“, so Trainer Trütsch. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann die zweite Mannschaft viel erreichen. Über die erfahrenen Verteidiger, die es mit den schnellen Siders-Stürmer Métroz, Schildknecht und Steiner aufnehmen können, verfügt die zweite Mannschaft. Stocker, Demiriz und van Orsouw aus den Zuger Reihen verfügen allesamt über ausreichend NLA-Erfahrung. Im Sturm muss Trütsch zwei gewichtige Absenzen verkraften. Odermatt und Baume können dem Spiel leider nicht beiwohnen. „Diese Lücken versuchen wir mit Junioren zu schliessen. Diverese Kandidaten zeigten guten Einsatz im Training. Diesen möchte ich eine Chance gegen“,  kommentiert der Spielertrainer.

Autor Oli Marty

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