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Kampf um die Leaderposition


Fr, 15.11.2013


Dieses Wochenende kämpfen die Rebells gegen zwei Berner Klubs um den Leaderthron. Am Samstag wartet Belp auswärts, während Aegerten-Biel am Sonntag zu Gast im Herti Nord ist.

Die kommenden zwei Spiele entscheiden darüber, ob Oberwil die Tabelle der Nationalliga anführen wird. Am Samstag kommt es zur Revanche gegen den letztjährigen Finalgegner Belp. Die Gürbertaler stehen zurzeit auf dem zweiten Tabellenrang – zwei Ränge vor den Rebells. Sie haben jedoch zwei Spiele mehr auf dem Konto. Mit einem Sieg am Samstag könnten die Rebells Belp bereits überholen. Für die Belper wäre es bereits die vierte Niederlage in dieser noch jungen, sehr ausgeglichenen Saison. Gegen Oberwil, Sierre, und Grenchen liessen die Berner bisher Punkte liegen. Dabei war die Niederlage gegen Grenchen am vergangenen Wochenende mit 9:2 besonders deutlich. Belp muss momentan auf sieben Stammspieler verzichten und ist somit in einer ähnlichen Situation wie Oberwil. Das Verletzungspech des Zuger Rekordmeisters nimmt nämlich auch kein Ende. Auch an diesem Wochenende tritt die Mannschaft von Tibor Kapanek dezimiert zu den Ernstkämpfen an. Zurück ins Team stossen Moritz Hausherr und Captain Mathias Beiersdörfer, die sich beide von ihren Verletzungen erholt haben. Zusätzlich werden für die zweite Partie Junioren im Aufgebot stehen. „Der Sprung in die erste Mannschaft ist so realistische wie schon lange nicht mehr“, analysierte Raphael Melliger die Chance auf einen Platz in der ersten Mannschaft. „Hoffentlich werden sich einige Talente dieser Gelegenheit bewusst“, so Melliger. Beide Aufeinandertreffen werden für Oberwil ein Härtetest. Die Belastung von zwei Spielen an einem Wochenende ist bei einem dünnen Kader noch intensiver.

Der SHC Aegerten-Biel ist und bleibt eine Überraschungsmannschaft. Im letzten Jahr sorgten sie für das unerwartete Zuger Ausscheiden im Cupwettbewerb. Ihre momentane Formkurve erinnert aber wenig an diesen Erfolg. Bisher konnten die Bieler nur gegen schwächer eingestufte Gegner punkten. Sie haben die Hälfte ihrer Spiele verloren. Am letzten Wochenende liessen sie gar Punkte gegen das abgelegene Martigny liegen. Die Torproduktion des ehemaligen Paradesturmpaars Renfer und Hofer ist ins Stocken geraten. Andere erfahrene Spieler wie Kunz müssen in die Bresche springen. Ab dieser Saison werden die Bieler von Cédric Hänggi gecoacht. Der Routinier, welcher schon für Grenchen im Einsatz stand, hat diese Saison den Spielerhelm an die Wand gehängt und konzentriert sich nur noch auf sein Traineramt. Wenn die Rebells kein zweites Mal über die Bieler stolpern wollen, brauchen sie eine solide defensive Leistung. Die Tore werden mit dem gefährlichen Sturm sicherlich fallen.

NLA: Samstag, 16. November, 14:00 Uhr, SHC Belpa 1107 – Oberwil Rebells, Giessenbad Belp.
NLA: Sonntag, 17. November, 14:00 Uhr, Oberwil Rebells – SHC Aegerten-Biel, Herti Nord.

Autor Oli Marty

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