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WC Nitra: Interview mit Manuel Renfer


So, 24.08.2014


In einem Interview werden alle Verstärkungen für den World Cup 2014 in Nitra kurz vorgestellt. Manuel Renfer, der dieses Saison komplett vom SHC Aegerten-Biel zu den Oberwil Rebells gewechselt hat, stellt sich den Fragen.

Diese Saison wirst du erstmals in deiner Karriere ein Rebells-Dress tragen. Freust du dich darauf?

Ich freue mich sogar sehr darauf, diese Saison für die Rebells zu spielen. Es ist mir eine unglaubliche Ehre, dieses Dress tragen zu dürfen und ich werde alles dafür tun, damit ich mich schnellstmöglich in das Team integrieren und innerhalb der Mannschaft etablieren kann.

Was erwartest du von der kommenden Saison?

Grenchen und Belp, welche ich zu unseren grössten Konkurrenten in der Schweiz zähle, haben auf diese Saison personell noch einmal aufgerüstet. Trotzdem zählen wir, wie jedes Jahr, sicher auch wieder zu den Mitfavoriten auf den Meistertitel und den Cupsieg und wenn alles passt, liegt meines Erachtens auch das Double drin. Zudem werden wir international natürlich versuchen, das in den letzten Jahren Erreichte bestätigen zu können.

Nun steht der World Cup in Nitra an. Welche Erfahrungen hast du bereits mit internationalen Turnieren gesammelt?

Auf Klubebene war ich mit meinem früheren Klub, dem SHC Aegerten-Biel, einmal am Pilsen Cup in Pilsen (Tschechien). Daran habe ich sehr gute Erinnerungen, denn die Resultate lagen damals über unseren Erwartungen und auch die Stimmung innerhalb des Teams war ausgezeichnet.?Dazu kamen ein paar Turniere in Deutschland und Tschechien mit der Schweizer Streethockey-Nationalmannschaft und letztes Jahr durfte ich an der WM in St. John’s (Neufundland/Kanada) teilnehmen.

Wo liegen deine Stärken als Spieler? Was möchtest du in Oberwil noch verbessern?

Zu meinen Stärken zähle ich die Schnelligkeit und auch meine Kondition.?Auf der anderen Seite gibt es natürlich unzählige Sachen, welche verbessert werden können. Dazu zähle ich u.a. meine Schusstechnik, die Laufwege oder aber auch die Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor.

Was ist für dich der Reiz am Grossfeld?


Auf Grossfeld ist alles ein bisschen anders. Durch das grössere Feld hat man mehr Freiräume, was mir als eher schnellen Spieler, welcher als eine seiner Stärken auch die Kondition nennt, entgegen kommt und welche ich auszunutzen versuche. Dazu kommt, dass die internationale Regelauslegung, welche die Umstellung auf Grossfeld meines Erachtens ebenfalls nach sich ziehen sollte, mir als eher schmächtigen Spieler mehr nützt als schadet…

Welche Spieler gehören zu den besten Grossfeldspielern in der Schweiz?

Da gibt es sicher einige, welche man aufzählen könnte. Für mich sind es aber Spieler wie Raphi Melliger oder auch Larz Henzi, welche in einem Spiel jederzeit den Unterschied ausmachen und alleine schon durch ihre Präsenz eine Mannschaft stärker machen können.

Wie erlebst du die Nationalmannschaft unter Tibor Kapanek?

Die „neue“ Nationalmannschaft unter Tibor erlebe ich als eine sehr homogene Truppe in welcher jeder Stolz ist, sein Land auf diese Weise repräsentieren zu dürfen. Zudem hat die Mannschaft unter ihm in Sachen Taktikkenntnisse und auch Teamgeist meines Erachtens einen grossen Schritt nach vorne gemacht.

Wie muss Zug 2015 werden, dass es ein Erfolg fürs Schweizer Streethockey wird?

Die Organisation wird sicher super sein und somit können sich die Spieler auf das Wesentliche, nämlich gut spielen und im Turnier möglichst weit kommen, konzentrieren. Falls die Schweizer Nationalmannschaft gute Leistungen zeigt denke ich, dass auch das Zuschauerinteresse stetig steigen wird und die Sportart Streethockey allgemein stärker beachtet werden wird.

Was macht Manuel in seinem Leben, wenn er nicht Streethockey spielt?

Auch in meiner übrigen Freizeit betätige ich mich gerne sportlich (v.a. Beachvolleyball und Inlinehockey), daneben treffe ich mich sehr gerne mit Freunden und meiner Familie. Im Berufsleben bin ich Kundenberater bei einer Schweizer Grossbank.

Manu, danke für das Interview. Die Chemie zwischen dir und dem Verein stimmt, dass ist auf Anhieb zu spüren.
 

Autor Oli Marty

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