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Erster Aufeinandertreffen der letzten Finalgegner


Fr, 19.09.2014

Am Sonntag ist das nächste Spitzenteam zu Gast im Herti Nord. Der SHC Belpa erhält gegen Oberwil die Chance, für das verlorene Finale im letzten Frühling Revanche zu nehmen.

Dieser Saisonstart hat es in sich. Nachdem am vergangenen Wochenende Oberwil die Klingen mit Grenchen kreuzte, steht wiederum ein hochkarätiger Gegner auf dem Zuger Asphalt. Der SHC Belpa hat es im letzten Jahr wiederum ins Final geschafft und ist da erst im dritten Spiel an den Rebells gescheitert. Die Berner verfügen auch in diesem Jahr über ein hervorragendes Team. Trotz gewichtigen Abgängen wie die Gebrüder Fahrni, Strähler und Novis sind die Belper auch in diesem Jahr konkurrenzfähig. Vom SHC Bettlach verpflichteten die Gürbetaler die beiden Tschechen Hudecek und Rybon. Da die beiden in der letzten Saison die Skorerlister angeführt haben, ist Belp sicherlich ein goldener Transfer gelungen. Ausserdem hat sich der ehemalige Nationalspieler Reto Ramseier der Mannschaft angeschlossen. Der erfahrene Routinier sucht in Belp eine neue Herausforderung. Zu guter Letzt wurde die Defensive noch mit Sandro Heynen verstärkt. Der Walliser spielte letzte Saison noch für die Sierre Lions. „Nach sieben Jahren bei Siders wollte ich mich neu orientieren. Im Hinblick auf die WM 2015 erschien mir der Wechsel als sinnvoll. Die Vorbereitung auf Zug kann ich auf diese Weise sicherlich optimieren“, kommentiert Heynen seinen Wechsel. Der Polizist will mit Belp so viele Titel wie möglich holen. Dazu fährt er wöchentlich vom Wallis nach Belp ins Training. Mit dem ersten Spiel im Berner Dress ist der 25-jährige aber noch nicht zufrieden: „Das einzig Positive am Spiel gegen Kernenried war, dass wir gewonnen haben. Ein Team mit unserem Format muss mehr zeigen“, so Heynen kritisch. Persönlich möchte der Nati-Verteidiger vor allem seine Chancenauswertung noch verbessern. Der SHC Belpa muss sich gegen Oberwil mit Sicherheit noch steigern. Durch diese Zuzüge konnten die Abgänge mehr als kompensiert werden. Die nötigen Qualitäten haben die Gäste mit Sicherheit, um ein spannendes Duell im Herti Nord zu garantieren.

Die Rebells haben in der ersten Runde der Nationalliga eindrücklich bewiesen, dass sie auch in diesem Jahr ein Wörtchen um den Titel mitreden möchten. Der Sieg darf jedoch nicht überbewertet werden, da die Solothurnern weit entfernt von ihrer letztjährigen Form waren. Oberwil wird auch am Sonntag  von Fabian Hofstetter gecoacht. Der Assistentstrainer übernimmt wiederum den Job von Tibor Kapanek an der Bande der Zuger. Er hat bereits im Training neue Akzente gesetzt und den Schwerpunkt auf das Abschlusstraining gelegt. „Wir müssen am Spiel wieder die einfachen Sachen richtig machen. Wir dürfen nicht nochmals so viele Torchancen vereiteln wie im ersten Drittel gegen Grenchen“, so Hofstetter. In den Reihen der Kolinstädter fehlt immer noch Thomas Bossard wegen einer Rippenverletzung. Ausserdem wird der Teamleader Raphael Melliger gegen die Gürbetaler nicht auflaufen. Der Oberwiler weilt in den Ferien. Adam Rousal und Patrik Merz sollten dafür am Wochenende wieder fit sein. Zu seinem Debüt kommt am Sonntag Gregory Dumas. Der erfahrene Walliser war gegen Grenchen noch gesperrt. Nun freut er sich auf seinen ersten Einsatz im Rebells-Dress vor heimischem Publikum. Der ehrgeizige Verteidiger hat schon am World Cup gezeigt, dass er in dieser Saison mit Oberwil etwas erreichen möchte. Mit einem Sieg würden sich die Rebells eine optimale Ausgangslage für die Qualifikation verschaffen. Es handelt sich auch dieses Mal um ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Beide Teams sind sich dessen bewusst und werden alles daran setzen, den Sieg dank einer soliden Leistung feiern zu dürfen.

NLA: Sonntag, 21. September, Oberwil Rebells – SHC Belpa 1107, 14:00 Uhr, Herti Nord.

 

Autor Marco Röösli

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