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Playoff-Hauptprobe in Belp


Do, 20.11.2014


Die Rebells fordern am Sonntag den Leader. Gegen den SHC Belpa 1107 geht es um eine Vorentscheidung im Kampf um den Qualifikationssieg.

Die Erwartungen an die Rebells sind nach dem vergangenen Wochenende nicht kleiner geworden. Oberwil präsentierte am letzten Sonntag eindrücklich, dass sie im Kampf um die Meisterschaft ein Wort mitreden werden. Die Kolinstädter lieferten in Grenchen eine tolle Mannschaftsleistung ab und siegten verdient mit 4:8. Die Zuger liessen während der gesamten Spielzeit nichts anbrennen. Grenchen war jeweils nur in numerischer Überzahl gefährlich. In den Reihen der Rebells war vor allem Adam Rousal auffällig. Der Tscheche zeigte eine starke Partie und verbuchte vier Treffer auf sein Konto. „Gegen Belp müssen wir an unseren letzten Erfolg anknüpfen. Wir dürfen uns wenig Fehler und kein schwaches Drittel gegen sie erlauben“, so Rousal.

Der SHC Belpa 1107 grüsst momentan von der Tabellenspitze. Die Berner sind überzeugend in die neue Saison gestartet. Das Team von Trainer Rony Strähler war  lange ungeschlagen. Zu Beginn der Saison gewannen die Gürbetaler das Duell gegen Oberwil knapp mit 4:5. In der Regenschlacht im Herti Nord reichte ein Tor Differenz nach zwei Dritteln, um den Auswärtssieg ins Trockene zu fahren. Das Spitzenspiel erfüllte seine Erwartungen jedoch keinesfalls. Durch den starken Regen im letzten Abschnitt war die Entscheidung nicht wirklich aussagekräftig. Das Aufeinandertreffen in Belp verspricht demnach mehr Spektakel. „Ich schätze Belp als sehr starke, und mit guten Individualisten besetzte, Mannschaft ein. Die Tabelle spricht dabei für sich“, analysiert Manuel Renfer seinen Gegner. Durch die vielen namhaften Zuzüge gelten die Berner in dieser Saison als Favorit um beide Titel. Die beiden Tschechen Hudecek und Rybon haben sich bei den Skorpionen gut eingelebt. Sie sind beide vorne in der Skorerliste anzutreffen und sind mit ein Grund, dass Belp in diesem Jahr über die produktivste Offensive verfügt. Auch die Verteidiger Heynen und Ramseier leisten ihren Teil zur Stabilität des Teams. Den ersten Dämpfer musste die Mannschaft vor drei Wochen gegen Grenchen hinnehmen. In einem hart umkämpften Spiel verloren die Gürbetaler zuhause schliesslich knapp mit 6:7. Grenchen drehte die Partie vier Minuten vor dem Schlusspfiff. „Dort wurde deutlich, dass auch Belp schlagbar ist in dieser Saison“, beurteilt der Oberwiler Captain Mathias Beiersdörfer die erste Niederlage der Berner. „Belp ist eine Stimmungsmannschaft. Wenn es ihnen läuft, sind sie brandgefährlich. Wenn sie jedoch ungeduldig werden, holen sie Strafen und dann kippen die Spiele jeweils auf unsere Seite“, so Beiersdörfer. Diese Meinung teilt auch Renfer, der Zuger Verteidiger mit Berner Wurzeln. Er ergänzt: „Ein guter Start in das Spiel ist von grosser Bedeutung. So werden wir sie gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.“ Beide sind davon überzeugt, dass Oberwil mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Belp schlagen kann.
In den Reihen der Rebells hat sich wenig verändert. Tibor Kapanek steht mit Ausnahme von Fabian Keiser dasselbe Kader zur Verfügung wie in Solothurn. Zudem wird Renfer wieder mit von der Partie sein. Im Abschlusstraining hat Kapanek den Schwerpunkt auf Standartsituationen gelegt. „Im Powerplay müssen wir uns dringend verbessern. Im letzten Spiel haben wir nur eine von fünf Überzahlsituationen genutzt. Dieses Statistik ist auf unserem Niveau miserabel“, so der Slowake. Das Berner Publikum darf sich auf Offensivspektakel freuen.

NLA: Sonntag, 23. November, SHC Belpa 1107 – Oberwil Rebells, 14:00 Uhr, Belpmoos.

Autor Oli Marty

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