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CUP: In Langenthal gegen Steckholz


Fr, 05.12.2014

Im Cup treffen die Rebells auf den SHC Steckholz. Da der kleine 1.-Liga-Verein über kein eigenes Spielfeld verfügt, wird die Partie in Langenthal ausgetragen.

Wenige Wochen vor Weihnachten wird der Achtelfinal im Ochsner Streethockey-Cup ausgetragen. Die Rebells treffen am Samstag ein weiteres Mal auf einen klaren Underdog. Die Zuger sind zu Gast beim SHC Steckholz. Dieser kleine Streethockey-Verein trägt seine Spiele in Langenthal aus. Steckholz ist ein winziges Dörfchen im Kanton Bern. Neben einem Fussballverein jagen dort auch Streethockeyaner einem Ball hinterher. Tobias Hirschi ist gleichzeitig Präsident und Stammtorhüter dieses 1.-Liga-Vereines. „Der SHC Steckholz ist ein Traditionsverein, der schon seit 1989 existiert“, so Hirschi. Seit der Vereinsgründung haben die Berner vorwiegend in der NLB gespielt. Im Jahr 1997 hat Steckholz auf einen Aufstieg in die NLA verzichtet, nachdem er in der NLB den Meistertitel feiern dürfte. Die Mannschaft spielt zurzeit mit den Zug Cormorants und den Horgenberg Hammers in der Gruppe B der 1. Liga. Steckholz belegt dabei nach acht Partien den dritten Tabellenrang. Im letzten Spitzenspiel haben sie Zug knapp bezwungen. „Wir sind durchzogen in die Saison gestartet. Trotzdem streben wir diese Saison den Qualisieg an“, analysiert Hirschi die Ausgangslage seines Teams. Der Berner Torhüter verfügt über NLA-Erfahrung. Hirschi trag vor einigen Saisons noch das Trikot vom SHC Grenchen. Mit den Solothurnern gewann er gegen Oberwil schon einmal einen Cupfinal. Neben ihm kann auch Aldo Aebi Erfahrung in der obersten Spielklasse vorweisen. Der Topskorer und Strafenkönig trug früher das Dress vom SHC Bettlach. Im Hinblick auf das Duell gegen Oberwil gibt sich Tobias Hirschi realistisch: „Oberwil ist eine Nummer zu gross für uns. Wir wollen das Spiel so lange wie möglich spannend halten, erwarten jedoch eine deutlich Niederlage.“ Im Training hat der Präsident seiner Mannschaft bereits klar gemacht, dass sie dieses Spiel gegen einen solchen hochkarätigen Gegner geniessen sollen. „Vermutlich werden wir nie wieder die Gelegenheit erhalten, solchen internationalen Topspielern gegenüber zu stehen. Dessen ungeachtet wollen wir auf jeden Fall ein Tor erzielen“, so Hirschi. Ihr direkter Konkurrent Horgenberg hat in der letzten Cuprunde gegen die Zentralschweizer fünfzehn Treffer kassiert und keinen Torerfolg erzielt. Verständlich, dass Steckholz ein besseres Endresultat anstrebt.

Nach dem letzten Meisterschaftsspiel in Martigny haben sich einige Akteure der Rebells verletzt. Der Schweizer Meister wird wohl mit einem schmalen Kader nach Langenthal reisen, da der Einsatz von diversen Spielern noch fraglich ist. Neben Moritz Hausherr pflegen auch Tim Müller oder Adam Rousal ihre Verletzungen. Trotzdem sind die Zuger deutlich überlegen einzustufen. Der Tempounterschied wird gewaltig spürbar sein. Mit Bestimmtheit werden die Kolinstädter dem Gastgeber keine Geschenke verteilen. Daran ändert auch die Vorweihnachtszeit nichts. Der Schweizer Meister darf auf eine erfolgreiche Vorrunde zurückblicken. Die Rebells verbringen die Winterpause als Leader. Mit dem Einzug ins Viertelfinal können sich die Zuger ein weiteres Geschenk machen.


Cup: Samstag, 6. Dezember, SHC Steckholz – Oberwil Rebells, 14:00 Uhr, Langenthal.
 

Autor Oli Marty

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