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Hauptprobe des Cupfinals


Fr, 04.03.2016

In der zweiten Runde der Qualifikation treffen die Rebells auswärts auf den SHC Grenchen-Limpachtal. Dieser Gegner steht ihnen in wenigen Wochen im Cupfinal gegenüber.

Der erste Abschnitt der Qualifikation ist Geschichte. Die Oberwil Rebells qualifizierten sich souverän als Leader für die zweite Phase der Meisterschaft. In einer Masterrunde duellieren sich nochmals die vier besten Teams der Liga je zwei Mal. Die Punkte nehmen sie aus dem ersten Teil der Meisterschaft mit. Dieser Modus beschert den Rebells vor den Playoffs drei Spitzenspiele zuhause und drei auswärts - eine ideale Vorbereitung. Sind die Zuger nach diesen sechs Partien immer noch unter den besten zwei Teams rangiert, qualifizieren sie sich direkt für den Playoff-Halbfinal. Der Dritt- und Viertplatzierte trägt gegen die besten zwei Mannschaften der schwächeren Gruppe den Viertelfinal aus.

Am Sonntag trifft die Mannschaft um Trainer Fabian Hofstetter auswärts auf Grenchen. Die Solothurner haben die erste Phase der Meisterschaft auf dem dritten Tabellenrang abgeschlossen. Die Truppe von Coach Stefan Kunz scheint immer mehr in Fahrt zu kommen. Vor einer Woche zeigten die Grenchner im Cup-Halbfinal gegen Belp viel Moral. Nach einem Rückstand drehten die Solothurner das Spiel in den letzten zehn Minuten. Diesen Schwung wollen die Limpachtaler ins Duell gegen Oberwil mitnehmen. „Mit dem Resultat vom Halbfinal sind wir zufrieden - mit dem Spiel überhaupt nicht. Keiner von uns fand seine Form an diesem Spieltag“, beschreibt Dominic Aebi den Cuperfolg. Der Dachdecker zeigt sich grossmehrheitlich zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Dennoch findet er auch kritische Worte: „In den wichtigen Ernstkämpfen gegen direkten Rivalen haben wir zu viele Punkte gelassen. Wir trainieren hart, um in der zweiten Saisonhälfte diese Rückschläge abzuwenden“, so Aebi. Der Verteidiger steht schon seit 1999 im Einsatz der Wale. Wenn sich der 29-jährige Aebi ein Spieler der Rebells für seine Mannschaft aussuchen dürfte, würde er sich für Raphael Melliger entscheiden, da er selber schon mit ihm in einer Auswahl gespielt hat.

Die beiden Duelle zwischen Oberwil und Grenchen waren grösstenteils ausgeglichen. Im ersten Aufeinandertreffen zogen die Zuger auswärts in der zweiten Spielhälfte auf 2:6 davon. In der Regenschlacht im Herti Nord Ende Februar endete die Partie mit 4:2 zu Gunsten der Zentralschweizer. Das nächste Aufeinandertreffen gilt als Hauptprobe für den bevorstehenden Cupfinal. Am Ostersamstag treffen die beiden Kontrahenten in Sierre aufeinander. Die Voraussetzungen unterscheiden sich jedoch, da die Spielfeldgrösse sich in Sierre deutlich von Grenchen unterscheidet.

Am Sonntag dürfen die Oberwiler wieder auf die Dienste von Patrik Merz zählen. Der Nationalstürmer ist von den Staaten zurückgekehrt. Am Red-Bull Crashed Ice in Saint Paul erreichte der flinke Zuger den beachtlichen zwölften Schlussrang. Nun konzentriert sich Merz wieder aufs Streethockey: „Ich erwarte am Wochenende ein aggressives, aktives Grenchen. Wenn wir clever agieren und unser Spiel variieren, werden wir drei Punkte aus der bsb-Arena entführen“, so Merz.  

NLA: Sonntag, 6. März, SHC Grenchen-Limpachtal - Oberwil Rebells, 14:00 Uhr, bsb-Arena Grenchen.
 

Autor Oli Marty

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