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Zu Gast beim Überraschungsteam


Sa, 12.03.2016

Am Samstag steht für die Rebells ein Charaktertest an. Haben sich die Oberwiler vom Punkteverlust erholt?

Kaum eine Mannschaft hat in der diesjährigen Meisterschaft so aufgedreht wie der SHC Bettlach. Die Solothurner platzierten sich nach der ersten Phase der Qualifikation auf den vierten Zwischenrang. Mit dieser Leistung qualifizierten sich die Bettlacher für die bessere Gruppe in der zweiten Meisterschaftshälfte. Damit haben im Vorfeld die wenigsten Szenenkenner gerechnet. Dank konstanten Leistungen liessen sie den Meisterschaftsfavoriten Belp hinter sich. Somit wird die Mannschaft um Captain Lukas Stähli mit grosser Wahrscheinlichkeit im Viertelfinal mit Heimrecht auf den SHC Belpa treffen. Mit den hochkarätigen Spielen in der Gruppe A wird sich Bettlach sicherlich besser auf diese Playoffpaarung vorbereiten können. Der SHC Bettlach ist und bleibt ein ungemütlicher Gegner. Die Mannschaft um Trainer Lukas Hudecek überzeugt mit taktischer Disziplin. Die Solothurner bleiben aufsässig und kompensieren ihre technischen Defizite mit Hartnäckigkeit in den Zweikämpfen. Das haben die Rebells in beiden Partien auf dem Bettlacher Terrain hautnah miterlebt. Mit Ausnahme dem Heimspiel in Zug zu Beginn der Saison waren die restlichen Duelle zwischen Oberwil und Bettlach stets hart umkämpft. Oft gelang dem Schweizer Meister die Wende erst in der zweiten Spielhälfte. Gelingt es der Truppe von Hudecek die Konzentration über 60 Minuten aufrecht zu erhalten, werden sich die Kolinstädter am Samstag die Zähne ausbeissen.

Am vergangenen Wochenende zeigten die Rebells erstmals Schwächen. Im Spitzenkampf gegen Grenchen liessen die Innerschweizer ihre ersten Punkte in dieser Saison. Die Mannschaft um Captain Raphael Melliger kam nie richtig in die Gänge. Die Offensivabteilung verzeichnete mehrere Hochkaräter, scheiterte jedoch oftmals am eigenen Unbehagen. Die Abwehr durfte sich nach dem Ernstkampf bei Torhüter Melliger bedanken. Der Oberwiler Schlussmann hielt seine Mannschaft mit unzähligen Paraden im Spiel. Im anschliessenden Penaltyschiessen bewahrte Melliger die nötige Ruhe und wehrte jeden Grenchner Penalty überzeugend ab. Es fehlte in vielen Aktionen die nötige Entschlossenheit. Ist bei den Rebells ein Motivationseinbruch spürbar? Antworten auf diese Frage werden wohl schon dieses Wochenende folgen.

Für den Ernstkampf am Jurasüdfuss sind noch immer einige Akteure des Leaders angeschlagen. Stocker und Trütsch laborieren an Muskelverletzungen, während Adam Rousal wohl kaum mehr zum Einsatz kommen wird in dieser Saison. Sein Knie wird nicht mehr rechtzeitig genesen. Tim Müller erholt sich allmählich vom Foul im Cuphalbfinal. Sein Einsatz ist jedoch fraglich.

NLA: Sonntag, 12. März, SHC Bettlach - Oberwil Rebells, 14:00 Uhr, Neufeld Bettlach.

Autor Oli Marty

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