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Rettet sich Belp in die „Belle“?


Sa, 07.05.2016

In der Best-of-three-Serie steht Belp mit dem Rücken zur Wand. Die Rebells werden alles daran setzen, ein Entscheidungsspiel am Sonntag im Herti Nord zu verhindern.

Am Samstag erhalten die Rebells eine weitere Möglichkeit, Streethockey-Geschichte zu schreiben. Mit einem Sieg würden sich die Innerschweizer zum zehnten Mal in Serie für den Playoff-Final qualifizieren. Seit dem Jahre 2006 waren die Oberwiler stets im Endspiel anzutreffen. In diesen zehn Serien durften sie neunmal den Meisterpokal stemmen. Lediglich im Jahre 2013 machte ihnen der Kontrahent einen Strich durch die Rechnung. Der Gegner von damals war der gleiche wie heuer - Belp. In den Reihen der Rebells haben nur wenige Akteure diese Zeiten miterlebt. Stephan Sidler ist einer davon. „Unser letzter Sieg, vor allem die 6:0-Führung, dürfen wir nicht überbewerten. Die Vergangheit hat gezeigt, dass die zweiten Duelle in den Playoffs immer die schwierigsten sind. Gerade in Belp bekundeten wir oft Mühe, unser bestes Spiel abzurufen“, beurteilt Sider die Ausgangslage seiner Mannschaft am Samstag. Der Oberwiler Torhüter erwartet ein enges Spiel: „Marc Müller ist zurzeit meiner Meinung nach der torgefährlichste Spieler in den Reihen der Belper. Am Samstag könnte das Berner Kader jedoch ein neues Gesicht zeigen. Die langjährigen Leistungsträger Fuchs und Wittwer haben bisher gefehlt und würden dem Belper Spiel sicherlich noch mehr Stabilität verleihen sowie die Truppe torgefährlicher machen“, so Sidler.

In diesem Frühling wollen die Berner dem Schweizer Meister ein weiteres Mal ein Bein stellen. Bislang fand die Mannschaft um Trainer Rony Strähler jedoch noch kein Rezept, die Rebells über 60 Minuten in Schach zu halten. In der bisherigen Saison duellierten sich die beiden Teams erst zweimal. Dabei ging Oberwil stets als Sieger vom Platz. In Zug stand am Ende 5:2 auf der Anzeigetafel, in Belp resultierte ein 4:9-Erfolg zu Gunsten der Kolinstädter. In jedem Aufeinandertreffen erlebten die Belper jedoch ihre Höhenflüge und entschieden je ein Drittelsresultat für sich. Im Playoff-Hinspiel überzeugten die Gürbetaler vor allem im Mittelabschnitt mit ihrer aufsässigen Spielweise. Innert wenigen Minuten kassierten die Zentralschweizer drei Tore, was nochmals Spannung in die Partie brachte. Falls die Berner nicht frühzeitig in die Ferien möchten, ist Coach Strähler auf eine konzentrierte Leistung seines Teams über die gesamte Spielzeit angewiesen. Der U20-Nationaltrainer, der bekannt und berüchtigt ist für seine taktische Affinität, wird sich sicherlich etwas einfallen lassen.

NLA, Playoff-Halbfinal: Samstag, 7. Mai, 14:00 Uhr, SHC Belpa 1107 – Oberwil Rebells, Belp.
Evtl. NLA, Playoff-Halbfinal: Sonntag, 8. Mai, 14:00 Uhr, Oberwil Rebells – SHC Belpa 1107, Herti Nord Zug.

Autor Oli Marty

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