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Mehrere Premieren am Sonntag gegen Bettlach


Fr, 30.09.2016

Die neue Anlage im Herti Nord ist bereit für die Heimpremiere. Sind es die Rebells gegen Bettlach ebenfalls?

„Das jahrelange Warten hat ein Ende. Endlich bekommen wir im Herti eine Heimat, die all unseren Bedürfnissen gerecht wird“, schwärmt der Präsident der Oberwil Rebells Maurus Schönenberger. Neben dem Spielfeld liefen die Vorbereitungen auf den kommenden Sonntag auf Hochtouren. Am 2. Oktober findet das erste Heimspiel der Rebells im Herti Nord statt. Es ist gleichzeitig die Premiere auf dem brandneuen Spielfeld, das erst in dieser Woche fertiggestellt wurde. „Wir sind unheimlich stolz, dass unser Bauprojekt bereit für den Saisonstart ist“, ergänzt Schönenberger. Der Präsident hat in den letzten Monaten unheimlich viel in die Vorbereitungen auf das neue Spielfeld investiert. Die Vereinsführung wird am Sonntag ebenfalls den neuen grafischen Auftritt präsentieren. „Nach zwei intensiven Jahren mit unzähligen Diskussionen und Entwürfen konnten wir uns endlich auf ein neues Logo einigen. Es soll eine grosse Überraschung für Jung und Alt werden“, so der Vater von zwei Töchtern. Fünfzehn Minuten vor Anpfiff werden das Spielfeld und die neuen Matchtrikots offiziell eingeweiht.

Sportlich gesehen darf sich das Publikum auf einen Leckerbissen freuen. Der SHC Bettlach reist mit zwei Ausländern an den Zugersee. Der tschechische Nationalspieler Lukas Hudecek, der letztes Jahr nur als Head Coach an der Bande stand, unterstützt seine Farben nun wieder aktiv auf dem Asphalt. In seinem zweiten Spiel nach dem Comeback, war der kräftige Stürmer bereits an drei Toren beteiligt. „Wir verfügen dieses Jahr über ein schmales Kader, da wir mit Studer, Walker, Affolter und Rüegger gewichtige Abgänge zu verzeichnen haben. Umso mehr freut es uns, dass Lukas wieder als Torjäger im Einsatz steht“, analysiert der Assistenzkapitän Simon Ryser die Bettlacher Ausgangslage. In seinem Debüt konnte der heissblütige Hudecek den Provokationen seitens Grenchen nicht standhalten. Nach einem Vergehen wurde er mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche gestellt. Neben Hudecek haben die Solothurner einen weiteren Ausländer verpflichtet. Robert Filipek ist ebenfalls Tscheche und durfte bereits im ersten Spiel für sein Team seine Torpremiere feiern. „Robert ist ein sehr dynamischer und vielseitiger Spieler. Er bringt viel Schnelligkeit mit aus der obersten tschechischen Liga“, so Ryser. Filipek stammt aus derselben Stadt wie Hudecek und verfügt ebenfalls über eine Eishockey-Vergangenheit. Er ist im Sturm variabel einsetzbar. Gegen Oberwil wollen sich die Gäste vor allem im Abschluss noch steigern. „Der vierte Tabellenrang ist mein persönliches Saisonziel“, ergänzt der sportbegeistere Ryser.

„Wir sind noch weit von unserer Topform entfernt“, beschreibt Patrick Döbeli den Formstand seiner Mannschaft. Oberwil hat diese Woche das Stocktraining wieder aufgenommen. In Belp zeigten sich die Zuger nicht von ihrer besten Seite. Es resultierte ein knapper 2:4-Sieg. „Die Automatismen sitzen noch nicht. Das ist wohl auf den Trainingsrückstand zurückzuführen“, so der Nationalstürmer. Mit dem neuen Spielfeld zeigt sich Döbeli zufrieden. „Im ersten Training hat mich das neue Terrain sofort überzeugt. Das Plexiglas hinter dem Tor fordert ein Umdenken, was unser Spiel noch gefährlicher machen wird“, so der Center. Letztes Wochenende verloren die Rebells zwei wichtige Leistungsträger. Severin Meier hat sich im Spiel gegen Belp verletzt und fällt länger aus. Nationaltorhüter Pascal Melliger verunfallte mit seinem Motorrad. Er befindet sich zurzeit noch im Spital, ist aber auf dem Weg der Besserung. Für ihn ist die Saison mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Ende. Dementsprechend muss die Mannschaft jetzt zusammen stehen und diese Lücken mit Laufbereitschaft und Leidenschaft füllen.

NLA: Sonntag, 2. Oktober, Oberwil Rebells – SHC Bettlach, 14:00 Uhr, SIKA Arena Herti Nord.

Autor Oli Marty

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