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Spitzenkampf in der NLA


So, 16.10.2016

Am kommenden Sonntag empfangen die Oberwil Rebells den SHC Grenchen-Limpachtal. Die Partie ist ein Spitzenkampf wie aus dem Bilderbuch: Es ist das Duell zwischen dem amtierenden Schweizer Meister (Oberwil) und dem amtierenden Cupsieger (Grenchen), beide Mannschaften haben in der laufenden Saison noch keine Punkte abgegeben.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Equipen liegt einige Monate zurück. Es war im Final der letztjährigen Schweizer Meisterschaft. Den Oberwiler steht am Sonntag eine schwierige Aufgabe bevor. Während viele Vereine der NLA schon seit einigen Jahren auf ausländische Akteure setzten, hat Grenchen auf diese Saison hin nämlich erstmals in der Vereinsgeschichte das Kader durch Gastspieler verstärkt. « Wir hatten immer das Glück über ein breites Kader zu verfügen und waren nicht darauf angewiesen einen Ausländer zu engagieren. In den letzten zwei Jahren hatten wir jedoch diverse Rücktritte im Team und so kam auch bei uns das Thema auf, Ausländer zu verpflichten» sagt der Verteidiger Stefan Rindlisbacher.
Schon vor der letzten Saison suchten die Solothurner einen Gastspieler, fanden aber keinen passenden. «Uns war es wichtig, dass die Spieler den Teamspirit leben und keine Selbstdarsteller sind» so Rindlisbacher weiter. Das Warten hat sich gelohnt. Mit dem Slowaken Dominik Frkañ und dem Tschechen Michal Slanec konnte man zwei wertvolle Spieler mit internationaler Erfahrung verpflichten. «Sie spielen und leben bei uns im Team als wären sie immer dabei gewesen. Durch Slanec hat die Defensive extrem an Sicherheit gewonnen und auch das Powerplay profitiert sehr von ihm. Frkañ ist ein genialer Flügel der mit seiner Technik und Schnelligkeit für jeden Gegner schwer zu verteidigen ist. Wir sind sehr glücklich die beiden bei uns im Team zu haben" schwärmt Rindlisbacher. Die Statistik belegt, wie wertvoll die neuen Spieler für Grenchen sind. Dominik Frkañ hat nach 5 Spielen bereits 12 Skorerpunkte gesammelt (6 Tore, 6 Assists), der Michal Slanec zählt 7 Skorerpunkte (4 Tore ,3 Assists).

Slanec wird am Sonntag auf einige ihm bekannte Gesichter stossen. Der Verteidiger ist an internationalen Turnieren schon einige Male für die Rebells aufgelaufen, zuletzt stand er beim Worldcup in Heilbronn in diesem Sommer im Rebells Dress auf dem Platz. In Oberwil ist man sich der Stärken Slanecs bewusst: «Michal ist menschlich ein super Typ, welcher die Fähigkeit besitzt, sich sehr schnell in ein Team integrieren zu können. Seine grösste Stärke liegt in der Verteidigung. Es wird schwierig, an ihm vorbei zu kommen» sagt der Oberwiler Stürmer Patrick Döbeli.

Den Oberwiler steht eine schwierige Aufgabe bevor. Grenchen ist stärker einzuschätzen als in der vergangenen Saison. Hinzu kommt, dass das Heimteam aufgrund von vielen verletzungsbedingten Ausfällen für dieses Team nur über ein eher schmales Kader verfügt. «Mit der richtigen Taktik werden wir trotzdem gut im Spiel mithalten können.», so Döbeli.

NLA: Oberwil Rebells – SHC Grenchen-Limpachtal, Sonntag, 16. Oktober, 14:00 Uhr, Zug.

Autor Silvan Keiser

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