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Heimsieg gegen den SHC Belpa 1107


Mo, 18.11.2019

Am Sonntag trafen die Rebells in ihrem letzten Heimspiel vor der Winterpause auf den SHC Belpa. Was vor einigen Jahren noch als Spitzenspiel bezeichnet wurde, kann einem solchem heute nicht mehr gerecht werden. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Rebells als klare Favoriten in dieses Spiel stiegen. Die Berner konnten bislang erst einen Punkt einfahren und liegen auf dem letzten Platz der NLA. Diese Verhältnisse waren auch Grund dafür, weshalb die Zuger zuversichtlich waren, dass sie dieses Spiel für sich entscheiden können und dies obwohl die Rebells nur zu zehnt gegen den SHC Belpa antraten. Dazu kam, dass der nominell erste Torhüter der Rebells, Sandro Iten, verletzt ausfiel und Patrick Chakhroun somit zu seinem zweiten Einsatz in der NLA kam. Das talentierte Eigengewächs der Rebells, welches letztes Jahr noch für die Junioren A auflief, trainiert ab dieser Saison regelmässig mit der ersten Mannschaft. Eingesetzt wurde er bis anhin jedoch ausschliesslich in der NLB. «Ich war sehr erfreut über das Aufgebot. Ich konnte zwar letzte Saison schon einmal für die erste Mannschaft spielen, jedoch war dies nur ein Kurzeinsatz.» meinte Chakhroun, der in der 30 Minute für Andrea Pagano eingewechselt wurde. «Das Niveau ist sicherlich höher als noch bei den Junioren oder auch als jenes in der NLB. Für mich und mein Vertrauen war es hilfreich, dass ich nach meiner Einwechslung gleich ein, zwei Save’s machen konnte.» so Chakhroun.

Viel zu tun hatten in diesem Spiel aber beide Torhüter der Rebells nicht wirklich. Auch wenn die Rebells nach dem ersten Drittel erst eins zu null führten, waren sie die spielbestimmende Mannschaft. Lange Zeit bekundeten die Zuger aber Mühe mit der defensiven Spielweise der Berner. Trotz hohem Ballbesitz hatten die Zuger Probleme, in die offensive Zone des SHC Belpa einzudringen und Chancen zu kreieren. Dies sicherlich auch, weil die Berner grossen Einsatz und Laufbereitschaft zeigten. Zufrieden konnten die Rebells mit ihrem Spiel aber nach dem ersten Drittel sicher nicht sein.

Im zweiten Drittel kamen die Zuger zwar besser ins Spiel und hatten auch einige Chancen, Tore resultieren aus diesen aber im zweiten Abschnitt keine. So änderte sich nach 40 Minuten nichts am Spielstand und die Zuger gingen mit einer knappen Führung in die zweite Pause.

Die Devise für den Letzen Abschnitt war klar. Aus den Chancen und dem Ballbesitz, den man hatte, Tore zu schiessen. Die Rebells starteten sogleich auch entschlossener in das letzte Drittel. Nach einer längeren Druckphase der Zuger konnte Raphael Enzler in der 47 Minute das lang ersehnte zwei zu Null erzielen und nur gut 30 Sekunden später traf Tobias Rohdewald zum drei zu null. Dieses Doppelpack bedeutete gleichzeitig die vorzeitige Entscheidung in diesem Spiel. In der 53 Minute konnte Moritz Hausherr nach einem Doppelpass mit Max Müller auf vier zu null erhöhen und nur gut eine Minute später, war es Müller selbst, der zum Schlusstand von fünf zu null einschob.

«Auch wenn ich in diesem Spiel nicht wirklich gross gefordert wurde, war ich zufrieden mit meiner Leistung und hoffe, dass ich diese Saison vielleicht nochmals die Chance kriege, mit der ersten Mannschaft zu spielen.», meinte ein glücklicher Patrick Chakhroun, der in seinem ersten wirklichen Einsatz in der NLA gleich einen Shootout feiern konnte.

Autor Moritz Hausherr

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