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NLA: Leader gegen Schlusslicht


Mi, 25.10.2006

Als Tabellenleader am Sonntag zu gast bei Schlusslicht Aegerten-Biel, ist Oberwil der haushohe Favorit. Grund zur Wachsamkeit ist allerdings gegeben, Oberwils Coach Speck sagt warum.

?Jeder erwartet einen Sieg von uns. Erst recht, wenn der Leader gegen das Schlusslicht spielt, ? wei? Rebells-Coach Daniel Speck über den Erwartungsdruck bescheid und warnt sein Team vor Überheblichkeit: ?Es braucht immer die nötige Einstellung, um ein Spiel erfolgreich zu gestalten.? Oberwils Serie von insgesamt 22 siegreichen Meisterschafts- und Cupspielen zu unterbrechen, ist wahrlich keine leichte Aufgabe für Aegerten. Speck hat aber nicht vergessen, wo die Rebells letztmals nicht als Sieger abreisten: ?Was passieren kann, wenn die Einstellung nicht stimmt, mussten wir anfangs Jahr in Aegerten erfahren, als wir zehn Gegentore kassierten und uns mit einem Unentschieden begnügen mussten.?

Rebells wieder nicht vollzählig
Der Gegner liegt mit einem enttäuschenden Punkt am Tabellenende zurück, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert. Es ist das erste Heimspiel für die Seeländer, Rücksicht werden die Rebells wohl kaum darauf nehmen. Die Verletztenliste der Innerschweizer ist lang und prominent besetzt, vollzählig konnten die Rebells jedoch noch nie antreten in dieser Saison und die Mannschaft wirkte deshalb kaum je geschwächt. Für den unbestrittenen Leader und amtierenden Meister Oberwil ist das Ziel klar, ?natürlich wollen wir gewinnen?, bringt es Speck auf den Punkt. ?Und wir werden wieder auf die Jungen Wilden setzen?, lässt sich Speck in die Karten schauen. Die Bestätigung eines Trends der letzten Spiele, wo gerade die jüngeren Spieler mit Erfolg forciert wurden.

Autor Olivier Stemmle

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