News

NLB: Erneutes Spitzenspiel


Do, 09.11.2006

Nach der ersten Saison-Niederlage beim Leader in La-Chaux-de-Fonds kommen die Rebells in den Genuss eines weiteren Spitzenspiels. Am kommenden Samstag reist die 2. Mannschaft nach Bümpliz, wo sie auf den Gastgeber Bern 99 treffen.
Der NLA-Absteiger vergangener Saison liegt gegenwärtig auf dem 3. Tabellenrang, punktgleich hinter dem Zweiplatzierten, den Oberwil Rebells.

Bern 99 mit neuem Gesicht

Nach einer eher enttäuschenden Saison in der NLA stieg Bern 99 nur ein Jahr nach dem Aufstieg wieder in die NLB zurück.
?Wegen diversen Abgängen unmittelbar nach dem Aufstieg, war unser Kader einfach zu schmal, um in der NLA bestehen zu können? kennt der Teamleader der Berner Beat Bätscher die Gründe für die sportliche Misere. ?Zudem haben wir Spieler mit einem sehr eigenen, speziellen Charakter, was sich zu häufig etwas problematisch auf unser Spiel auswirkt.?
In der Tat lässt sich hierfür nicht verbergen, dass Spieler wie Remo Hilfiker, Maurice Plattner und Beat Bätscher bis anhin noch kein eingespieltes Team bilden konnten.

Die Hauptstädter treten diese Saison mit einem völlig neuen Gesicht auf. Bätscher dazu: ?Aus unerklärlichen Gründen verliess der grösste Teil des Vorstandes den Verein. Und auch einige hoffnungsvolle Junioren wechselten wegen besseren sportlichen Perspektiven den Verein?.
So wurde Beat Bätscher nun auch zum neuen Präsident von Bern 99 erkoren.
Neu wechselten die Berner auch ihre Farben. Blau musste Gelb/Rot weichen, womit man die Farben dem Kanton anpasste, und sich so eine grössere Identifikation schaffte.
Diese Umstrukturierungen scheinen bereits Früchte zu tragen. Denn sportlich geht es, wenn auch eine Liga tiefer, wieder aufwärts, und man darf sich an einem grösseren Zuschaueraufmarsch erfreuen, wohnten den beiden Heimspielen doch über 100 Zuschauer pro Spiel bei.

Beat Bätscher freut sich auf das Spiel gegen die Rebells: ?Gegen die 2. Mannschaft der Rebells haben wir noch nie gespielt. Tendenziell wird es eher ein offensiv ausgerichtetes Spiel beiderseits. Beide Teams wollen den Anschluss zum Leader La-Chaux-de-Fonds nicht verlieren, und ihren Platz im vorderen Teil der Rangliste festigen?.
Der 28 jährige Hundefreak (seine beiden Hunde sind neben dem Streethockey seine grösste Leidenschaft) ist sich sicher, dass das Spiel sehr eng wird, und Spannend bis zur letzten Minute wird.

Bern 99 ist auch ein Verein, der sozial sehr engagiert ist. So ziert eine Aufschrift der sozialen Organisation ?Verein Partnerhunde Schweiz? ihr Matchleibchen. Auch unterstützen sie diese Organsiation tatkräftig, unter anderem auch an den Heimspielen.

Keine optimale Vorbereitung

Leider konnten die Oberwiler diese Woche aufgrund von Militär, Krankheit und Unfall nur mit der Hälfte des Kaders trainieren. ?Nicht gerade optimal für einen anstehenden Spitzenkampf? meint Teamstütze Zoran Gligorevic. ?Wir konnten die Special-Teams weder kompakt zusammenstellen, noch diese ausgiebig trainieren. Trotzdem sehen wir dem Spiel positiv entgegen. Die Motivation hat auch nach der Niederlage gegen La-Chaux-de-Fonds nicht nachgelassen. Wichtig ist, dass wir in Bern an die ersten beiden Drittel des Spiels gegen die Neuenburger anknüpfen können?, so der 19 jährige Gligorevic.
Der in Zug wohnhafte Ur-Rebells-Stürmer selbst kämpft nach langer Verletzungspause noch gegen seine konditionellen Defizite, ist aber zuversichtlich, dass diese demnächst mit intensiven Trainings und mit kommender Spielpraxis wettgemacht werden können.

Das Spiel gegen Bern 99 möchte er vorgängig lieber nicht bewerten, sieht es aber aus ähnlicher Sicht wie sein Kontrahent aus Bern: ?Wie für Spitzenspiele normalerweise üblich, wird es eher ein offensives Spiel geben. Aber ich denke, dass es in den ersten 10 Minuten voraussichtlich doch ein abtasten geben wird. Beide Teams kennen sich noch nicht, es wäre wahrscheinlich kontraproduktiv, einfach von Anfang an los zu stürmen?.

Unter anderem ohne Topskorer Oli Marty

So wie auch seitens der Berner nicht mit der gewünschten Startformation begonnen werden kann, gibt es auch bei den Rebells einige gewichtige Absenzen.
Nebst den RS-Absolventen Roland Iten und Michael Hübner fehlt auch Oli Marty, der als Damentrainer die Ladys in Erlinsbach betreuen wird.
Dazu kommt noch, dass sowohl Christoph Stocker (Verletzung) und Playmaker Patrick Trütsch (Krank) angeschlagen sind.
Im Tor steht diesmal Timo Hofstetter, der Pascal Melliger eine Verschnaufpause zugesteht.


Das Spiel Bern 99 vs. Rebells steht seitens der Berner unter anderem auch unter dem Zeichen von Ernennung von Ehrenmitgliedern. Zudem wurde ein Sponsoren-Ap?ro organisiert. Die Rahmenbedingungen für ein Spitzenspiel sind gestellt. Nun hoffen die Veranstalter lediglich auf ein angenehmes Wetter und einem grossen Zuschauer-Aufmarsch.

Samstag 11.11.2006 14:00

NLB: SHC Bern 99 vs. Oberwil Rebells 2

Rollhockeyfeld Schule Stadthalter
Bümpliz






Autor Marc Nömitz

Sponsors