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Damen: Wie der Kampfgeist kam und ging


Mo, 27.11.2006

Mit dem Wissen, die Heimmannschaft La-Chaux-de-Fonds sowie das Team aus Langenthal schlagen zu können, traten die Rebellinnen am vergangenen Sonntag ihr fünftes Turnier an.
Aus den beiden Niederlagen gegen Sierre und Martigny vom letzten Wochenende wollten sie ihre Lehre ziehen, wäre doch auch gegen diese starken Teams ein besseres Resultat dringelegen. Diese Vorsätze einzuhalten, gelangen den Frauen aber nicht von Anfang an. ?Gegen Langenthal haben wir den Start total verschlafen?, konstatierte die Verteidigerin Lucienne Sticher nach der Partie. Nach zwei Minuten Spielzeit traf eine Langenthalerin das Lattenkreuz. ?Dieses Tor hat uns demotiviert, unser Kampfgeist ging verloren?, erzählt die Verteidigerin. Und dieser Esprit wollte das ganze Spiel über nicht mehr zurückkommen. So traten die Spielerinnen aus Oberwil nach der Schlusssirene mit der Last einer 2:0-Niederlage auf dem Rücken vom Feld.
Trotz den Motivationsversuchen von Trainer Pascal Melliger fing das zweite Spiel gegen La-Chaux-de-Fonds wieder ähnlich an. Die Aufmerksamkeit der Zugerinnen liess zu wünschen übrig und wieder musste Torhüterin Pascale Locatelli schon nach wenigen Minuten hinter sich greifen. Aber eine zweite Niederlage, nein, das wollten die Rebellinnen nicht noch einmal in Kauf nehmen. Als hätte jemand ein Hebel umgelegt, war nach diesem Tor der Kampfgeist wieder da. ? Auf einmal lief es wieder wie am Schnürchen und jede rannte für jede?, so Lucienne Sticher. Für den 1:1 Ausgleich sorgte dann Silvia Keiser. Sie verwertete den Pass von Jennifer Blarer noch in der ersten Halbzeit. Nach der Pause und einer langen Druckphase der Oberwilerinnen gelang es auch noch Irene Käppeli den orangen Ball an der welschen Torwartin vorbei zu drücken und sorgte damit für das Endresultat von 2:1.

Das war das letzte Spiel der Vorrunde in der Damenmeisterschaft. Nach einer Pause treten die Rebellinnen erst wieder am 28. Januar in Martigny an. Dort werden sie La-Chaux-de-Fonds und Erlinsbach gegenüberstehen.

Autor Marc Nömitz

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