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NLA: Letztes Heimspiel in diesem Jahr


Do, 30.11.2006

Oberwil erneut Favorit

Zum Abschluss der Qualifikations-Hinrunde empfängt der Leader Oberwil am Samstag (14:00) zuhause den SHC Kernenried-Zauggenried. Einmal mehr sind die Zuger haushoher Favorit.

Kernenried-Zauggenried ist der einzige Gegner, dem die Oberwiler diese Saison noch nicht begegnet sind, zugleich ist das Spiel vom Samstag dieses Jahr das letzte zuhause. Die Vorzeichen stehen klar zu Gunsten der Zentralschweizer, die nach wie vor mit einer makellosen Punktebilanz von der NLA-Spitze grü?en. Abgesehen von der 3:12 Schlappe in Sierre und der knappen 1:3 Niederlage gegen Bonstetten, haben aber auch die Berner einen beeindruckenden Start hingelegt. Erst zum zweiten mal am Start der NLA-Meisterschaft hat sich Kernenried, ein kleines Emmentaler Dorf nahe Burgdorf, im Oberhaus etabliert und besetzt derzeit mit acht Punkten den vierten Tabellenrang.

Kernenried mit gewichtigen Absenzen
Der nächste Gast Oberwils ist sich der Schwierigkeit seiner Aufgabe bewusst: ?Der Fall ist klar, unser Ziel ist es, den Rebells so lange wie möglich Paroli zu bieten.? Kernenrieds Spielertrainer Beat Bütikofer macht sich keine Illusionen, zumal er nicht mit seiner kompletten Mannschaft antreten kann. ?Zwar gab uns der letzte Sieg gegen Belpa Auftrieb, aber mit dem schmalen Kader ist nicht allzu viel zu erwarten. Und gegen Oberwil Punkte einzufahren ist ohnehin sehr schwer,? sagt das 30-jährige Kernenrieder Urgestein. Die talentierten und international erfahrenen Simon Rindlisbacher (Militär) und Jonathan Bütikofer (verletzt) zählen zu den gewichtigsten Absenzen, sie werden in Oberwil mit Sicherheit vermisst werden.

Oberwils Ausgeglichenheit
Komplett kann auch der Meister nicht auflaufen, und trotzdem werden die Rebells aus dem Vollen schöpfen können. ?Wir sind personell ohnehin sehr stark besetzt und wir können starke Junioren nachziehen?, macht sich Oberwils Sportchef Marc N?mitz keine Sorgen ob den verletzungsbedingten Ausfällen von Patrick Wismer und Raphael Melliger, ?dazu können diverse Spieler der 2. Mannschaft auch im Fanionteam eingesetzt werden.? Eine Erklärung für die Differenz zu den anderen Teams, eine weitere liefert N?mitz gleich nach: ?Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen, es herrscht ein guter Mix zwischen jüngeren und älteren Spielern, dazu haben einige ihr Potenzial noch nicht ganz abgerufen. Für Konstanz sorgt vor allem auch die hohe Intensität in den Trainings.?

Autor Olivier Stemmle

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