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NLB: 1. Heimspiel unter neuem Trainer


Fr, 19.01.2007

Debüt von Daniel Rast

Bereits Anfangs Woche konnte der Vorstand eine positive Nachricht verkünden.
Der beim Kantonsrivale Red Bears Cham in Ungnade gefallene Trainer Daniel Rast, konnte als neuer Coach für die 2. Mannschaft verpflichtet werden.

Der 38 jährige Fachmann wirkte während den letzten 9 Jahren als Trainer der 1. Mannschaft bei den roten Bären, bevor er vor Jahresfrist freigestellt wurde, und in Oberwil eine neue Herausforderung angenommen hat.

Das Team empfing Daniel Rast herzlich, und kam bereits in den Genuss von den Trainingsmethoden ihres neuen Bandengenerals.
Stellvertreten hierfür Andreas Eicher: ?Wir hatten bereits das Vergnügen eines ersten intensiven Trainings unter Dani Rast. Als neuer Verantwortlicher entlastet er unser zwischenzeitliches Coaching-Trio Trütsch/DeSepibus/Melliger enorm. Ausserdem ist Dani Rast eine kompetente Führungskraft, der unser Spiel verbessern wird, und vor allem auch die Spieler noch mehr fördern wird.?

Gleich alles umkrempeln wird Dani Rast mit Sicherheit nicht. Was bis anhin gut funktioniert hat, wird sicher nicht gross verändert, ?Mit Sicherheit wird er uns in gewissen Sachen noch den Feinschliff verpassen. Aber mit der Zeit wird er uns auch einige Neuheiten im Spielaufbau und Taktik einbringen, denn jeder Trainer hat auch seine eigene Handschrift?.

Vom Goalie zum aufsässigen Defensivstürmer

Andreas Eicher beendete auf diese Saison seine Karriere als Torhüter, und liess sich zum Stürmer umfunktionieren. Eine Rolle, die ihm äusserst behagt, avancierte er zu einem wertvollen Defensivstürmer, der sowohl im Boxplay wie auch im Forechecking seine Schlüsselrolle wahrnimmt. Nebenbei ist er im Konterspiel mit seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit ein ständiger Gefahrenherd für die gegnerische Abwehr.

Hart umkämpftes Spiel gegen Alchenflüh

Wie bereits im Hinspiel, als die Oberwiler nach einer 5:1-Führung noch den Ausgleich hinnehmen mussten, und den Sieg erst in der Schlussminute realisierten, erwartet Andreas Eicher auch am kommenden Samstag ein hart umkämpftes Spiel gegen Alchenflüh-Burgdorf.
?Hier treffen 2 Teams aufeinander, die ein körperbetontes Hockey spielen. Das wird sich am Samstag sicher nicht ändern, denn die Stärke liegt bei beiden Teams im physischen Bereich.
Ausserdem hat auch Alchenflüh-Burgdorf noch Ambitionen einen Platz im vorderen Bereich der Tabelle?.

Dass angesichts der körperbetonter Spielweise beider Teams das Spiel in einer Strafenflut ausarten könnte, glaubt der 19 jährige Zuger nicht. ?Im Gegenteil. Wenn 2 solche Teams aufeinander treffen, ist der Respekt vor dem Gegner sogar noch grösser. Ausserdem lassen die SR in solchen Spielen mehr durchgehen, es wird nicht gleich beim kleinsten Vergehen eine Strafe ausgesprochen, da beide ja das gleiche Spiel praktizieren, und so wird der Spielfluss auch weniger gestört. Kommt noch dazu, dass die Spieler in solchen Spielen besser einstecken können, es wird also weniger theatralische Schwalben und Simulationen geben?.

Der SHC Alchenflüh-Burgdorf liegt in der Tabelle zurzeit im sicheren Mittelfeld, mit 5 Punkten Vorsprung auf den Strich, aber auch 5 Punkte Abstand zum 4. Platz, der den Heimvorteil in den Playoffs bedeuten würde. Zweifellos werden die Berner versuchen, den 4. Platz anzustreben, und somit auch versuchen, 2 Punkte aus dem Zugerland mit nach Hause zu nehmen.

Weiter nach vorne orientieren möchten sich auch die Rebells. Nach der eher überraschenden Niederlage von Bern 99 gegen Diabla, ist der Kampf um Platz 2 in ein anderes Licht gerückt, bei dem die Vorteile nun auf Zuger Seite stehen. Denn die 2. Direktbegegnung wird in Oberwil ausgetragen.
Aber um diese Chance überhaupt wahrnehmen zu können, bedarf es zuerst eines Sieges gegen Alchenflüh-Burgdorf. Zwar laborieren zahlreiche Spieler an einer Verletzung, konnten deshalb nicht mit vollem Engagement trainieren, trotzdem stehen die Chancen auf weitere 2 Punkte an diesem Wochenende sehr gut.

Ohne Mosimann, DeSepibus und Hermann

Noch nicht ihre Verletzungen auskurieren konnten Basil DeSepibus und Philipp Hermann, welche noch etwas länger ausfallen. Zu den Abwesenden gesellen sich auch noch Manuel Meineberg, Roli Iten, Dejan Iten, Emir Mehmedovic (Trainingsrückstand) sowie Michael Mosimann (Militär) und Mike Häusler (unterwegs mit den Junioren A). Dafür dürfte nach längerer Militärpause Michael Hübner sein Debüt in der NLB geben.

Auch sind nach längerer Pause Oli Marty und der wieder genesene Michael Müller (Rückenprobleme) wieder zum Team gestossen.

Musikalische Unterstützung

Unter den Zuschauer wird auch noch eine frivole Musikband anzutreffen sein. Die Guggenmusik Figorowa, in der Goalie Pascal Melliger mitwirkt, wird die Rebells von den Zuschauerrängen unterstützen, und auch für musikalische Unterhaltung sorgen.
Die Fasnacht wird somit auch auf dem Schulhausplatz Oberwil lanciert werden.

Die Partie:

Samstag 20.01.2007 14:00
NLB: Oberwil Rebells 2 vs. Alchenflüh-Burgdorf

Schulhausplatz Oberwil

SR: Bern 99

Autor Marc Nömitz

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