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NLB: Zeit der Unbeschwertheit vorbei


Fr, 26.01.2007

Nach 12 gespielten Runden liegen die Rebells auf dem zwischnezeitlichen 2. Platz, welcher durchaus aus eigener Kraft gehalten werden könnte.
Zu Beginn der Saison hiess die Devise, sich an die NLB herantasten, mit der Zielsetzung sich im sicheren Mittelfeld zu etablieren.
Unbeschwert wollte man frech aufspielen, man hatte als Aufsteiger nichts zu verlieren.

Nun hat sich die Situation etwas geändert, man spielt ganz vorne mit, und der Hunger nach noch mehr Erfolg wurde gar grösser.
Somit wurde die Zielsetzung neu ausgerichtet. Nach dem Cup-Out gegen La Chaux-de-Fonds orientiert man sich nun ausschliesslich auf die Playoffs, wo man unbedingt den Final erreichen will.

Die Zeit der Unbeschertheit ist vorbei, der Aufsteiger-Bonus ist nach dem bisherigen Verlauf der Meisterschaft aufgebraucht, und man gilt nun zumindest als Mitfavorit auf den NLB-Meistertitel.

Ob die junge Rebells-Truppe mit dieser neuen Situation, und dem daraus resultierenden Druck umgehen können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Stellvertretend dafür Rebells-Goalie Pascal Melliger: ?Wir habe überraschend schnell den Tritt in der NLB gefunden. Positiv stimmt uns auch, dass wir wohl über keinen überragenden Einzelspieler verfügen, aber aus unserem gut harmonierendem Kollektiv immer wieder ein anderer ein Spiel entscheiden kann. Das macht uns nicht von dem einen oder anderen Spieler abhängig?.


Das fehlende Mosaiksteinchen

Den ersten Schritt für diesen angestrebten Erfolg wurde mit der Verpflichtung von Trainer-Ikone Daniel Rast eingeleitet. Die Entlassung des erfahrenen Coaches bei den Red Bears vor Jahresfrist kann sich durchaus als Glücksfall für die Rebells erweisen, fehlte es den Oberwilern bis anhin noch an taktischer und spielerischer Reife.
Wenn es Dani Rast gelingt, dieses Handicap in dieser Mannschaft wettzumachen, sind die Rebells sicher eine ernst zu nehmender Anwärter auf den Titel.
?Ich denke, dass Daniel Rast das noch fehlende Mosaiksteinchen gewesen war, welcher uns ganz an die Spitze der NLB führen könnte? so der Rebells-Keeper.

Nächste Hürde Aegerten-Biel

10:2 gewann man das Hinspiel in Biel gegen Aegerten-Biel. Ein Resultat, dass gleich aus den Köpfen der Rebells gestrichen werden muss. ?Aegerten-Biel bestätigte in den letzten Runden einen Aufwärtsttrend. Ausserdem fängt jedes Spiel wieder bei null an, was vorher war interessiert niemanden mehr. Trotz den vielen neuen Spielern hat sich Aegerten-Biel schnell zu einem gut funktioniereden Team gefunden. Das darf man nicht unterschätzen? warnt Melliger sein Team vor dem nächsten Gegner.


Aegerten ?Biel und die Oberwil Rebells weisen gewisse Parallelen auf. Beide Teams sind jeweils mit einer Mannschaft in den obersten beiden Ligen vertreten, und beide Teams leisten vorbildliche Junioren-Arbeit.

Entgegen den Erwartungen liegen die Berner in der NLB auf dem zwischenzeitlichen 4. Platz, mit einem komfortablen Vorsprung auf den 5., und durchaus noch mit Ambitionen, den Rebells und Bern 99 den 2. und 3. Platz streitig zu machen.
Auch dies ist ein Grund, sich vom Resultat des Hinspiels nicht täuschen zu lassen, denn der SHC Aegerten-Biel wird alles daran setzen wollen, weiter vorne mitmischen zu können.


Ohne Mosimann und Hermann

Noch muss das Team weiterhin auf Philipp Hermann (Verletzt) und Michael Mosimann (Militär) verzichten. Ebenfalls werden Emir Mehmedovic, Dejan Iten, Roland Iten und Manuel Meienberg (Trainingsrückstand) nicht zur Verfügung stehen.

Die Partie:

Samstag 27.01.2007 14:00
NLB Oberwil Rebells 2 vs. SHC Aegerten-Biel 2

Schulhausplatz Oberwil

SR: Red Bears Cham

Autor Marc Nömitz

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