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NLB: Als Favorit nach Dulliken


Do, 01.02.2007

Aus den Fehlern lernen

Erneut vermochten die Oberwiler am vergangenen Samstag einen komfortablen Vorsprung nicht zu verwalten.
Das Spiel gegen Aegerten-Biel bot den Zuschauer zwar ein unterhaltsames Spiel, aber dies vermag die Oberwiler, welche dabei einen 5:0- Vorsprung verspielten nicht in Ekstase zu versetzen.

Erinnert man sich dazu noch an das Auswärts-Spiel gegen Diabla, so kommt man auf zwei wesentliche Faktoren, das Spiel vom kommenden Sonntag gegen die Mad Dogs aus Dulliken nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Nicht selten genug, tun sich die Schützlinge von Daniel Rast schwer mit der Favoritenrolle. Wird der Gegner oftmals unterschätzt? Zoran Gligorevic: ?Auf keinen Fall, der Gegner wird mit Sicherheit nicht unterschätzt. Es ist einfach so, dass wir uns in diesen Spielen zu sicher gefühlt haben, und leider nichts mehr zum konstruktiven Spiel beigetragen haben? analysiert der talentierte Oberwiler Stürmer die vergangenen Spiele.
?Ich hoffe, dass wir nun von diesen Fehlern gelernt haben. Eine grosse Stütze wird dabei unser neuer Coach Dani Rast sein, der diese Fahrlässigkeiten im Spiel zu unterbinden wissen wird?.
Zoran Gligorevic sieht dem Sonntag optimistisch entgegen: ?Ich bin sehr zuversichtlich, mit beiden Punkten nach dem Spiel nach Oberwil zurück zu kehren?.


Dulliken?s letzte Hoffnung

Während die Rebells ihre Position in vorderen Bereich der Tabelle verteidigen wollen, ist es für die Mad Dogs bereits das Spiel der letzten Hoffnung. Nach der Heimniederlage gegen die Red Bears aus Cham beträgt der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz bereits 5 Punkte. Eine weitere Niederlage würde wohl die definitive Teilnahme der Play-Outs bescheren.
Auch wenn die Aussicht fast hoffnungslos zu sein scheint, hat Adrian Bieber, Verteidiger der Mad Dogs die Hoffnung noch nicht aufgegeben: ?Rechnerisch haben wir noch die Möglichkeit, Cham einzuholen. Aber dafür brauchen wir fast alles Glück der Welt. Unser Ziel war es, die Playoffs zu erreichen, und solange noch ein Funken Hoffnung besteht, wollen wir alles daran setzen, über den Strich zu kommen?.

Seit Beginn der Rückrunde konnte Dulliken auch einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen, konnte man in den letzten Partien gegen Oberland, Aegerten und zuletzt gegen die Red Bears dem Gegner Paroli bieten, aber scheiterte man nicht zuletzt wegen unnötigen Strafen und ungenügendem Boxplay. ?In all den letzten Spielen waren wir nahe dran, einen Sieg einzufahren, kassierten aber zuviele Tore in Unterzahl. In diesen Phasen war unser Team einfach zuwenig clever, was auch mit dem fehlendem Trainer zusammenhängt? Adrian Bieber selbst kann seinem Team momentan nur wenig helfen. Eine Schulterverletzung zwingt ihn, seine Gesundheit in den Vordergrund zu stellen. Somit gesellt sich zur fehlenden Cleverness also auch noch die Verletzungshexe dazu.

Auch wenn theoretisch die Playoff-Qualifikation noch möglich ist, erkennt man in der Stimme von Adrian Bieber eine leichte Resignation, wohlwissend, dass ein Fünf-Punkte-Rückstand zwar aufholbar wäre, doch stehen seinem Team noch die Partien gegen die ersten Drei der Tabelle bevor. Das eine am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten Oberwil.

Grosse Absenzenliste bei den Oberwilern

Während Michael Mosimann immer noch im WK weilt, muss Coach Dani Rast nach Philipp Hermann neuerdings auch länger auf Mike Häusler verzichten, der sich am vergangenen Wochenende in Belp am Knie verletzte. Weiterhin fehlen Dejan Iten, Roland Iten, Emir Mehmedovic und Manuel Meienberg (Trainingsrückstand).

Die Partie:

Sonntag 4. 02.2007 14:00
Mad Dogs Dulliken vs. Oberwil Rebells 2
Neumattschulhaus, Dulliken

SR: SHC Aegerten-Biel

Autor Marc Nömitz

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