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NLA: Oberwil vs. Grenchen


Do, 08.02.2007

Oberwil gegen Grenchen, die letzte Playoff-Finalpaarung verspricht nicht mehr die gewohnte Spannung wie noch vor kurzem, zu weit liegen die Mannschaften inzwischen auseinander.

Der Glanz des grossen SHC Grenchen-Limpachtal, der sich mit vier Meistertiteln und acht Finalqualifikationen in Serie einen Namen gemacht hat, ist erblasst. Wenn auch seit einigen Runden einen Aufwärtstrend bei den Solothurnern auszumachen ist, aufgrund des komplett missratenen Saisonstarts werden sie bis zur letzten Quali-Runde um die Playoff-Teilnahme zittern müssen.

?Formkrise? überstanden
Im Spiel gegen Aegerten (9:1) war auch bei den Rebells eine Aufwärtstendenz zu erkennen und das Zwischentief scheint überstanden zu sein. Gemäss den Resultaten sind die Ansprüche bei den Oberwilern gestiegen und wenn ein Spiel nur knapp gewonnen wird, ist gleich von einer Formkrise die Rede. Fakt ist, dass die Zuger mit dem Punktemaximum an der Spitze stehen und auch für die Partie am Samstag klar zu favorisieren sind. Ein Erfolg über Grenchen sollte deshalb reine Formsache sein und Rebells-Spieler Patrik Annen ist denn auch sehr optimistisch: ?Wir haben wieder zu unserem Spiel gefunden und Grenchen liegt uns ohnehin.? Der grosse Unterschied liege darin, dass Oberwil über drei ausgeglichene Linien verfüge, womit das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch gehalten werden könne, doch unterschätzen will Annen den Finalgegner der letzten Playoffs nicht: ?Jeder Gegner kann für uns gefährlich werden, Grenchen sowieso. Schöpfen wir aber unser Potenzial richtig aus, wird Grenchen spätestens im Schlussdrittel die Luft ausgehen.? Annen selbst laboriert an einer Knieverletzung und wird voraussichtlich nicht auflaufen können. Er und der Langzeitverletzte Patrick Wismer sind jedoch die einzigen Ausfälle, womit die übrige Mannschaft noch genug stark ist, um den 15. Sieg einzufahren.

Autor Olivier Stemmle

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