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NLB: Halbfinal vor Augen


Fr, 23.03.2007

Nach einem beinahe perfekten Auftritt am vergangenen Wochenende, gingen die Oberwiler in der Playoff-Viertelfinal-Begegnung gegen den SHC Alchenflüh-Kirchberg mit 1:0 in Führung.
Nur allzu gerne würde das Team von Coach Dani Rast den Schwung der ersten Partie mit ins Emmental nehmen, wo es in Alchenflüh zur Fortsetzung der Serie kommt, mit dem Ziel, den ersten Matchball verwerten zu wollen.

Zweifellos aber werden die Berner alles daran setzen, diese Serie vorerst auszugleichen, und so den Showdown am Sonntag darauf in Oberwil zu erzwingen.

Alchenflüh unter Druck

Sieben Tage nach dem eher desolaten Auftritt im Zugerland, steht der SHC Alchenflüh-Kirchberg bereits mit dem Rücken zur Wand. Um sich die Chancen auf ein Weiterkommen wahren zu wollen, bedarf es unabdingbar einen Sieg in den heimischen Gefilden.
Dass es hierfür eine Leistungssteigerung um 200% gegenüber der ersten Partie braucht, kann nicht vom Tisch gewiesen werden. Und dass dies keine Utopie ist, zeigen die Resultate der Vorrunde, in der man sich wohl ebenfalls zweimal geschlagen geben musste, aber mit ein wenig mehr Glück durchaus mehr drin gelegen wäre.
An diese Leistungen gilt es nun anzuknüpfen, will man sich nicht frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschieden müssen.
Als Schlüsselspieler hierfür könnte sich Goalie Marcel Hiltebrunner erweisen. Mit seinen Paraden in den ersten 40 Minuten brachte er die Oberwiler Stürmer teilweise zum verzweifeln.
Wenn es den Bernern gelingt, das Glück auf ihre Seite zu zwingen, und Hiltebrunner nur annähernd wieder so gut halten sollte, könnte der Ausgleich durchaus realisiert werden.

Oberwiler Zuversicht

Demgegenüber reisen die Oberwiler mit grosser Zuversicht ins Emmental. Gestärkt mit der 1:0-Führung in dieser Serie, und dem mentalen Vorteil, diesen Gegner in der laufenden Meisterschaft bereits drei mal bezwungen zu haben, wollen es die Rast-Boys mit Sicherheit nicht auf ein Entscheidungsspiel in Oberwil ankommen lassen.
War in der Qualifikation vor allem die Defensive die Stärke der Zuger, offenbarten sie im ersten Spiel auch offensive Qualitäten. Wären sie nicht auf einen Hiltebrunner in Topform gestossen, die Stürmer hätten wohl beinahe die 20er Marke an erzielten Tore erreichen können.
Mit der Rückkehr von Marco Frei ins Team, haben die Rebells zusätzlich an offensiver Substanz gewonnen. Zusammen mit Oliver Marty bildete er ein gut harmonisierendes Duo, das die Verteidigung der Berner des öfteren schwindlig spielte.
Kommt noch hinzu, dass Zoran Gligorevic zur Höchstform aufzulaufen scheint. Der höchsttalentierte aber oftmals zu verspielte Schillerfalter im Team von Daniel Rast, zeigte seine beste Saisonleistung, und hatte mit seinen Skorerpunkten grossen Anteil am klaren Sieg im Heimspiel.
Ein weiterer Vorteil der Oberwiler liegt auch bei den Führungsspielern. Mit Pascal Melliger steht die Wand der NLB schlechthin im Tor der Zuger, und in der Verteidigung sorgt Teamleader Christoph Stocker für die nötige Ruhe und Konstanz, während Playmaker Patrick Trütsch im Sturm die Fäden zieht.

Weiterhin ohne Hermann, Eicher und Häusler

Weiterhin muss Daniel Rast auf die verletzten Mike Häusler und Andreas Eicher verzichten. Philipp Hermann weilt im Ausland, und die Gebrüder Iten werden diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.
Dafür sind sowohl Michael Mosimann wie auch Michael Hübner wieder einsatzfähig.
Einzig beim Einsatz von Emir Mehmedovic steht noch ein Fragezeichen.

Mögliches Entscheidungsspiel am Sonntag

Bei einer Niederlage der Rebells und dem daraus resultierenden Einstand bei der Anzahl Siege, käme es am darauf folgenden Sonntag in Oberwil zum Entscheidungsspiel.


Die Partie:

Samstag 24.03.2007 14:00

SHC Alchenflüh-Kirchberg vs. Oberwil Rebells 2

Hartplatz Kirchberg

SR: SSHA


Evt.

Sonntag 25.03.2007 14:00

Oberwil Rebells 2 vs. SHC Alchenflüh-Kirchberg

Schulhausplatz Oberwil

SR: Seetal Admirals

Autor Marc Nömitz

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