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NLB: Alles oder Nichts


Fr, 20.04.2007

Die 2. Mannschaft steht vor dem Gipfel des Erfolges. Mit dem Erreichen des NLB-Finals bestätigten die Edel-Reservisten der Rebells ihren anhaltenden Aufwärtstrend, welcher sich bereits über 3 Jahre hinweg zog.
Innert dieser Zeit stürmten sie von der 2. Liga in die oberen Ränge der NLB, und stehen nun im Endspiel dem SHC La Chaux-de-Fonds gegenüber.
Die Neuenburger beendeten die Saison mit beeindruckender Manier auf dem 1. Platz, offenbarten aber gegen Ende der Qualifikaiton doch einige Schwächen, mit den daraus resultierenden Niederlagen gegen Aegerten-Biel, Dulliken und Oberwil, sowie den knappen Spielen gegen Oberland und Alchenflüh.
Auch im Playoff-Halbfinale gegen die Oberländer ging die Serie über die volle Distanz.

Nur der Titel zählt

Doch mit dem Erreichen des Finals geben sich die Oberwiler noch nicht zufrieden, man will auch am Schluss ganz oben stehen.
Teamleader Christoph Stocker dazu: ?Was zählt ist nur der Titel. Niemand interessiert sich für einen 2. Platz. Dass wir eine gute Saison gespielt haben ist das eine, nun wollen wir uns auch dafür belohnen.?
Der 21 jährige Verteidiger avancierte diese Saison zum unbestrittenen Teamleader. Sein vorbildlicher Einsatz ist stellvertretend für das Spiel der zweiten Oberwiler Garnitur. Ein Team das zusammengeschweisst ist, zusammen durch Hoch und Tiefs ging, und nun die Früchte ihrer Saat ernten will.
?Der Teamgeist ist es schlussendlich auch, dass unser Team so stark macht. Und ein hervorragender Coach, der uns den Schliff beibrachte, und uns jeweils richtig auf den Gegner einstellt. Ausserdem ist er ein hervorragender Motivator, mit taktischen Finessen? relativiert Christoph Stocker die Lobeshymme an seine Person.
Seine Bescheidenheit in Ehren, doch es ist ein Genuss ihm in seiner Rolle auf und neben dem Feld zuzusehen.

Trütsch und Gligorevic in Hochform

Es scheint auch, dass Playmaker Patrick Trütsch gerade rechtzeitig zu seiner alten Form zurückgefunden hat. Der offensive Kreativspieler und Skorer war die tragende Figur im letzten Halbfinalspiel gegen den SHC Aegerten-Biel. Wenn er seine derzeitige Form ins Finale mitnehmen kann, muss sich die Abwehr des SHC La Chaux-de-Fonds auf einiges gefasst machen.
Und nebst Patrick Trütsch kommt auch Zoran Gligorevic immer besser in Fahrt. Der Mann der wichtigen Tore hat seine Kaltblütigkeit vor allem im Playoff ausgespielt, und unterstrich damit seine Wichtigkeit im Team. Aber nicht nur die von ihm erzielten Tore sind wichtig für das Team, sondern auch der Respekt, denn er sich mit kernigen, aber jederzeit fairen Checks einhandelt. Nicht selten genug wurde diese Saison auch mal ein Gegner über die Bande katapultiert.

Was das Team von Coach Rast ebenfalls ausmacht ist, dass es praktisch keine Schwachpunkte hat. Und im Tor steht mit Pascal Melliger wohl der beste Torhüter der NLB.
Selbst wenn man nun auf den Qualisieger trifft, und den Heimvorteil beim Gegner liegt, verstecken müssen sich die Oberwiler keinesfalls.
?Wer im Final nicht daran glaubt, die Serie gewinnen zu können, sollte besser Zuhause bleiben. Wir gehen am Samstag nach La Chaux-de-Fonds um zu gewinnen, und nicht um gut auszusehen? so Stocker weiter.

Wieder mit Marco Frei und Severin Senn

Leider muss Coach Rast weiterhin auf die rekonvaleszenten Mike Häusler, Emir Mehmedovic und Andreas Eicher verzichten. Zusätzlich fehlt Philipp Hermann aufgrund seines Auslandaufenthaltes. Dafür stossen Marco Frei und Severin Senn nach einer Pause wieder zum Team.



Die Partie:

Samstag 21. 04. 2007 14:00

NLB Playoff-Final 1. Spiel:
SHC La Chaux-de-Fonds vs. Oberwil Rebells 2

Coll?ge de Bellevue
La Chaux-de-Fonds

Autor Marc Nömitz

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