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Playoff-Halbfinal vertagt


So, 22.04.2007

Playoff-Halbfinal vertagt
Das erste Spiel der Playoff-Halbfinalserie zwischen Oberwil und Martigny wurde kurzfristig abgesagt. Ein Kommunikationsfehler von Seiten der Verantwortlichen der Swiss Streethockey Association (SSHA) führte zu einem Missverständnis betreffend des Termines für die erste Partie der beiden Cupfinalisten. In Martigny stand das Spiel am Samstag auf dem Kalender, während in Oberwil sowie bei der SSHA das Spiel auf den Sonntag angesetzt war. Verhandlungen bis in letzter Minute, um die Durchführung des Halbfinalauftaktes zu retten, brachten nichts. Die Verantwortlichen der Oberwil Rebells und diejenigen des Verbandes versuchten alles, die Offiziellen des SHC Martigny zeigten sich jedoch als nicht flexibel genug, um die verfahrene Situation zu lösen. Es sei nicht möglich, genügend Spieler für die angeblich zu kurfristige Spielverschiebung aufziebieten, liessen die Walliser verlauten. Über den weiteren Verlauf und die folgliche Spielplanänderung wird demnächst informiert.

Image-Schaden
Einmal mehr wird die vorbildliche Arbeit auf Oberwiler Seiten von äusseren Umständen getrübt. Und einmal mehr ist der SHC Martigny in den Fall involviert. Forfait-Heimsiege gegen Martigny gehörten bereits in der Vergangenheit schon fast an die Tagesordnung, nicht nur in Oberwil. Mit dem jüngsten sportlichen Erfolg, konnten die Martinacher ihr ramponiertes Image beachtlich verbessern. Der Vorstoss in den Cupfinal, sowie in die Playoff-Halbfinals sorgte für Aufsehen. Nun machen die Unterwalliser erneut mit negativen Schlagzeilen von sich reden - nach einem Schritt vorwärts, machen sie gleich wieder mehrere zurück. Die Geduld des Verbandes dürfte langsam ausgereizt sein und die Zeit, dass sich derartige Unprofessionalität auf höchstem Niveau hält, wird hoffentlich ebenfalls bald vorbei sein.

Autor Olivier Stemmle

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