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Trainingsweekend der Damen in Tenero


Di, 25.09.2007

Trainingsweekend Damen in Tenero, 14. - 16. September 2007

Abfahrt in Oberwil um 19.00: Mit unserem ?Rebells-Büsli? machten wir uns pünktlich auf den Weg Richtung Gotthard, voller Vorfreude auf das kommende Wochenende.
Unsere Fahrerin Nadja brachte uns schnell und sicher nach Tenero, während wir uns mit Fragen über die Fernsehsendung ?5 gege 5? abquälten....



Ankunft in Tenero: Gabi erwartete uns bereits. Wir nahmen unsere Zimmer in Beschlag. Alle im dritten Stock, leider ohne Lift und mit schwerem Gepäck. Nach einer kurzen Programmübersicht (ohne Beamer) war der offizielle Teil vorbei. Viele waren müde, trotzdem wollten einige noch einen ?gute Nacht? Drink zu sich nehmen. Leider war keine Bar in der Nähe. Also mussten wir uns für den restlichen Abend mit Eistee, Wasser und Leandras Chips begnügen. Kurze Zeit später gingen wir schlafen. Ein strenger Tag wartete auf uns, der laut Oli bereits um 6.30 Uhr beginnen sollte.



15. September: Tatsächlich, um 6.15 Uhr standen wir auf. Eine Viertelstunde später standen alle vor unserer Unterkunft und waren mehr oder weniger bereit zum Lauftraining. Weit und breit kein Mensch zu sehen, nur der ?Güggel? war längst hörbar. Wenig später kreuzten wir unser Herrenteam, die es kaum glauben konnten uns um diese Zeit anzutreffen.
Dann war Frühstück angesagt. Das reichhaltige Buffet war genau das Richtige.
Anschliessend ab in die Ausrüstung und zum Streethockeyplatz am anderen Ende des Areals! Es war inzwischen 8.00 Uhr. Dave, unser tatkräftiger Betreuer, füllte gewissenhaft die Getränkeflaschen. Das Wasser war beinahe ungenie?bar, aber was soll?s. Das erste Training an diesem Tag war hauptsächlich auf Pässe ausgelegt. Die Übungen verliefen meist über die ganze Spielfeldfläche, um Spielsituationen möglichst real nach zu spielen. Es dauerte fast zwei Stunden, welche wir kaum stehend verbrachten. Kurz unter die Dusche und dann begann auch schon die erste Theorie. Oli hatte alles perfekt vorbereitet, und dank dem Vereinsinformatiker Röösli, hatte sogar der Beamer seinen Streik eingestellt. Wir wählten den alten und neuen Captain Gabi und besprachen die neuen Regeln, Auslösungen und analysierten Bullysituationen.
Nach diesem langen Morgen gab es dann endlich Mittagessen. Viele waren kurz vor dem Verhungern.


Nachmittagstraining: Es war heiss, extrem heiss... und die Sonne hatte kein Erbarmen mit uns Spielern. Wie haben sich wohl unsere beiden Torhüter gefühlt?? Die Feldspieler waren schon kurz vor dem Kollabieren und dann noch dieses rostige Wasser... Aber wir hielten durch, dank vieler Pausen und noch mehr Flüssigkeit (Danke Dave). Schüsse waren der Schwerpunkt dieser Trainingseinheit. Das anschlie?ende ausgiebige ?Mätchle? forderte die, zu diesem Zeitpunkt schon sehr müden, Rebellas noch einmal aufs gröbste. Nach diesem intensiven Hitzemarathon war erstmal baden im Lago Maggiore angesagt, Abkühlung pur.
Vor dem Nachtessen stand noch eine letzte Theorie über Power- und Boxpaly auf dem Programm. Wohl genährt schauten wir im Anschluss das Unihockey-Cupspiel zweier Damenteams, das gleich nebenan stattfand. Nach dem ersten Drittel hiess aber dann Abfahrt nach Locarno. Der verdiente Ausgang war nun angesagt, welchen wir auch sehr genossen. Eli und ihr ?oh che bello? waren das Hauptthema. Damit ging auch dieser Abend dem Ende zu und es wurde ruhig um die Rebellen. Das merkwürdige Gebräu, dort Mojito genannt, war bestimmt mit ein Grund für die frühe Rückkehr.



16. September: Der letzte Morgen begann ein wenig stressig. Wegen der frühen Auscheckzeit mussten wir innerhalb kürzester Zeit, das Joggen absolvieren, frühstücken, packen, umziehen und zum Hockeyfeld pilgern!
Aber irgendwie hat es dann doch geklappt. Die erste Stunde des Trainings war für die Powerplayverbesserung reserviert. Um ca. 9.00 begann das gemischte Turnier. Wir und die 2. Herren-Mannschaft wurden in gemischte Teams eingeteilt. Im Turniermodus spielten die Teams bis zum Mittagessen in zwei Gruppen gegeneinander. Nach der kurzen verpflegung starteten die Finalspiele, die meist im Penaltyschiessen endeten. Das Ganze hat richtig Spass gemacht!
Danach mussten wir uns langsam wieder auf den Heimweg machen. Gabi und das ?Rebells-Büsli? warteten bereits, um uns wieder zurück in die Deutschschweiz zu fahren.
Und wie könnte es auch anders sein, beim Gotthard wartete ein langer Stau auf uns. Irgendwann, nach zahlreichen nervigen Zwischenfällen schafften wir es dann doch noch und kamen ca. um 19.00 Uhr in Oberwil an.
Es war ein sehr anstrengendes, aber unvergessliches Wochenende.
Es war toll mit euch Mädels, Oli und Dave zu trainieren und Spass zu haben!!! ?Oli, Gabi und Dave; Merci für üche toll Isatz? Und zum Schluss chömmer nur no säge: oh che bello, oh che bello, oh? che belloooooo?.


by pascale & silvi






Autor Michael Häusler

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