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Rebells am Ort der letzten Meister-Kür


Sa, 17.11.2007

Der Meister Oberwil kehrt erstmals an den Ort seines letzten Triumphes zurück. In Bonstetten treffen die Rebells auf den Gegner des letzten Playoff-Finals.

 

Von Lockerheit waren die Rebells beim letzten Auftritt in Kernenried nicht gerade erfüllt. Die budgetierten Punkte wurden am Schluss zwar verbucht, das Siegen ist den Zugern allerdings nicht leicht gefallen. Nur bedingt eine Erklärung dafür, ist die raue Spielfeldunterlage in Kernenried, welche nicht zur Entfaltung der Oberwiler Techniker beiträgt. Taktisch war die Leistung im letzten Spiel aber einwandfrei, was für die Rebells positive Prognosen hervorruft.

Vielversprechende Konstellation
Morgen Sonntag stellen sich die Rebells einer ähnlichen Aufgabe, wie jüngst im Emmental. Bonstetten-Wettswil pflegt eine kämpferische Spielkultur und versteht es über geschickte Provokationen, den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Das Spielfeld in der „Schachen-Arena“ ist ebenfalls kein Vorteil für Filigrantechniker. Wie Kernenried weisen die Zürcher acht Punkte aus sieben Spielen aus, zwei weniger als Oberwil. Sie sind aber um einiges torgefährlicher, womit sich die Rebells wieder weniger Strafen erlauben sollten. Um wieder zur Spitze aufschliessen zu können, sind Punktverluste nach wie vor verboten. Und Bonstetten wird nur darauf lauern, den vermeintlich angeschlagenen Titelhalter ins Wanken zu bringen. Wer aber die Rebells über die letzten Jahre beobachtete, dem ist bekannt, wie die Zuger immer wieder mässigere Phasen durchliefen und schliesslich zu eigener Stärke zurückfanden. Die Konstellation ist vielversprechend, wenn sich Zürcher und Zuger die Klingen kreuzen. 

NLB: Aufsteiger gegen Vizemeister
Ebenfalls auswärts steht heute Oberwils 2. Mannschaft im Einsatz. Sie spielt erstmals gegen Aufsteiger Worblaufen-Ostermundigen. Die Ausgangslage ist ausgeglichen. Zwei Punkte liegen die Rebells vorne, haben allerdings schon ein Spiel mehr ausgetragen. Beide Mannschaften befinden sich im Aufwärtstrend. Oberwil II hat mit zwei deutlichen Siegen in Folge begonnen, das Feld von hinten aufzurollen. Ähnlich die Alligatoren aus Worblaufen, sie sorgten zuletzt mit einem Remis beim NLB-Meister La Chaux-de-Fonds für Aufsehen.

 

Autor Olivier Stemmle

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