News

Spiele der Bewährung


Fr, 29.02.2008

Die Rebells kämpfen um eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs. Das Restprogramm der Zuger ist nicht einfach, trotzdem müssen weitere Siege her. Zunächst gegen Bonstetten.

Wenn der SHC Bonstetten-Wettswil in Oberwil gastiert herrscht Derby-Stimmung. Und seit des Playoff-Finals vom letzten Frühling sind die Zürcher den Rebells ein Stück näher gerückt. Meister wurden zwar erneut die Zuger, im Hinspiel der laufenden Saison war Bonstetten aber soweit und wies den lethargisch auftretenden Favoriten in die Schranken.

Wendepunkt nach Niederlage
Mit dieser 1:4 Niederlage erreichten die Rebells die Talsohle ihres zwischenzeitlichen Saisontiefs. Zehn von elf Partien gewannen sie seither und sind erneut ins Endspiel im Cup eingezogen. Die Rebells folgen wieder der Erfolgsspur und haben Kurs auf die Verteidigung ihrer Titel genommen. Illusionen auf den Quali-Sieg brauchen sie sich allerdings nicht mehr zu machen. In den letzten beiden Runden vor Playoffstart steht die Behauptung des zweiten Tabellenrangs im Vordergrund. Ein Sieg über das zuletzt enttäuschend harmlose Bonstetten wäre der vorentscheidende Schritt in die angestrebte Richtung.

Schlussphase beginnt
Die Zuger haben kein leichtes Restprogramm, dem Heimspiel gegen Bonstetten folgt zum Qualifikations-Abschluss die Auswärtspartie beim direkten Verfolger Grenchen-Limpachtal. In den Genuss einfacher Spiele werden sie jedoch kaum mehr kommen. Im Cupfinal vom Ostersamstag treffen sie auf Sierre und in den Viertelfinals deutet vieles auf eine weitere Serie gegen Martigny, das in Oberwil kürzlich bleibenden Eindruck hinterliess!

Angespannte Personalsituation
Einige Spieler sind angeschlagen und dazu kommen die gewichtigen Ausfälle von Raphael Melliger und Nick van Orsouw. Die Rebells sind alles andere als frei von Verletzungssorgen. "Das Team verfügt trotz den Ausfällen über genügend Substanz," lässt sich Präsident Maurus Schönenberger ob der Situation nicht beunruhigen. "In der Vergangenheit wurden wir weitgehend verschont, nun müssen wir halt damit umgehen, dass die Verletzungshexe gleich heftig zugeschlagen hat". Überdies ist mit Marco Bütler ein weiterer Verteidiger gesperrt und ein Verfahren gegen Patrick Döbeli ist noch hängig. Aufgrund seines Militärdienstes müssen die Rebells auch auf Patrick Wismer verzichten. Es naht der Tag der Rückkehr Mathias Hänis, was die Personalsituation etwas entspannen wird. "Häni ist die grösste Ikone im Streethockeysport," sagt Schönenberger und offenbart die Vorfreude der Rebells-Verantwortlichen auf den Routinier: "Alleine seine Anwesenheit wird das restliche Team motivieren und stärken."

Autor Olivier Stemmle

Sponsors