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U-20 WM in Kanada


Sa, 21.06.2008

Die Zeit ist reif!

Die Schweizer Streethockey-Junioren geben sich optimistisch. An der U-20 WM in Kanada wollen sie eine Medaille gewinnen.

 

Was den U-16 und U-18 Mannschaften an ihren Weltmeisterschaften anfangs Juni 2008 – trotz der beiden vierten Plätze - nicht gelang, wollen ihre älteren Kollegen an ihrer WM in Neufundland (Kanada) erreichen: einen Podestplatz.

Unsere Eishockey (Jung-) Cracks haben an der vergangenen WM in Uebersee gezeigt, dass in diesem mythischen Land für die Schweiz mehr als gute Leistungen möglich sind. Was Spieler wie Sprunger und Wick auf dem Eis an Leidenschaft und Frechheit wiedergeben konnten, kann von den U-20-Spielern auch erreicht werden.

 

Starke Vorrundengegner

Wollen die Schweizer den Traum vom Gewinn einer Medaille nicht gefährden, muss in den Vorrundenspielen bereits mindestens ein Sieg gegen die Mitfavoriten Tschechien oder Slowakei gelingen. Ebenso darf Pakistan, ein Team, das beinahe ausschliesslich aus kanadischen Doppelbürgern besteht, nicht unterschätzt werden, gelten diese doch als sehr lauffreudig, wendig und konditionsstark.

 

Teamgeist und Kampfgeist

Auch wenn die Schweiz an dieser WM ein sehr junges Team stellt, weisen viele Spieler bereits schon zahlreiche internationale Einsätze auf aus Europacup, Europa- und Weltmeisterschaften.

An den letzten fünf Wochenenden erhielten die Spieler vom Trainer Trio Jeannerat, Ramseier und Schüpbach im Trainingslager in Hasle-Rüegsau den letzten Schliff. Mit grossem Eifer und Einsatz wurden Kondition gebolzt, Spielzüge eingeübt und das Tore schiessen trainiert. Die Mannschaft strahlt Zuversicht aus, zeigt Kampfkraft und überzeugt durch einen ausgeprägten Teamgeist. Einmal bewährt sich die Devise der Trainer: Schmiede aus den richtigen und nicht aus den besten Spielern eine schlagkräftige und teamstarke Mannschaft.

Gerade im Hinblick auf das sehr schwere Startprogramm sind diese Eigenschaften notwendig, denn für den weiteren Verlauf des Turniers muss das Motto lauten: Wer gewinnen will, muss auch verlieren … und sich wieder aufraffen können.

 

Oberwil gut vertreten

Nach dem Gewinn des Schweizer Meistertitels streben in Neufundland (Kanada) die Oberwiler Rebells Patrik Merz, Patrick Döbeli und Pascal Weingartner auch Erfolge im Dress der Nationalmannschaft an. Für das Material zeichnet Christian Emmenegger verantwortlich, der in St. John’s sein zehnjähriges Jubiläum als Materialwart der Nationalmannschaften feiern wird.

Patrik Merz nimmt seine Spieler betreffend dem Gewinnen einer Medaille beim Wort und verlangt entsprechenden Einsatz. Er ist überzeugt, dass die gute Mischung zwischen erfahrenen Spielern und Newcomern Potenzial aufweist.

 

Von links nach rechts:

Christian Emmenegger, Pascal Weingartner, Patrik Merz, Patrick Döbeli

Bericht von: Peter R. Hofmann

 

 WM-FLYERS

 

 

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Autor Marco Röösli

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