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Rebells zu Gast beim Leader


Fr, 04.12.2009

Der Thron der Rebells wackelt. Der Leader aus Belp will die Vorherrschaft des Meisters beenden, und den ersten Sieg gegen die Zuger realisieren.

 

Den Rebells steht wohl das schwierigste Spiel der Qualifikation bevor, in dem sie zum ersten Mal nach 4 Jahren nicht zwingend in der Favoritenrolle anzutreffen sind. Auswärts treffen die Oberwiler auf den Tabellenleader Belp. Die Berner legten einen fulminanten Start hin, und verteidigten bis heute ihren Platz an der Spitze der Tabelle. Dass sie dabei ein Spiel mehr absolvierten als die Oberwiler, schmälert ihre Leistung kein bisschen, sind die Berner doch als einziges Team noch ungeschlagen. Einzig in den Auswärtsspielen in Sierre, Aegerten und Kernenried gab es mit den Remis Punkte für die Gegner. In den Heimspielen fegten die Gürbetaler alle vom Platz, schickten den Gegner jeweils mit einer Packung und vor allem ohne Punkte wieder nach Hause. Grossen Anteil daran hat auch der Nati-Goalie Jerôme Weber, der auf diese Saison hin von Bonstetten zu den Bernern stiess. Mit diesem Transfer erlangte Belp mehr Kontinuität im Team, und kann dabei in seinem offensiv ausgerichteten Spiel auf einen starken Rückhalt zählen. Auf der anderen Seite lassen sich die Rebells ebenfalls nicht lumpen. Zwar mussten sie im Heimspiel gegen Grenchen die erste Saison-Niederlage einstecken, brillierten jüngst aber wieder mit 4 Kantersiegen in Serie, und zementierten erneut ihre aufsteigende Form. Zweifellos ist ein offensives Spektakel zu erwarten, in dem die Zuschauer voll und ganz auf ihre Kosten kommen werden.

 

Negativ-Serie beenden

Vor allem wollen die Belper endlich den ersten Sieg gegen die Oberwiler einfahren. Seit dem Aufstieg in die NLA vor 5 Jahren vermochten die Rebells alle Spiele für sich zu entscheiden. Höchste Zeit also für die Berner, dieser Negativ-Serie ein Ende zu setzen.

Es ist aber nicht nur ein Kampf um die Leaderposition, sondern auch der Vergleich in verschiedenen Kategorien. Zum einen stehen sich in diesem Spiel die beiden Titelfavoriten gegenüber, und zum anderen duellieren sich dabei nicht weniger als 20 Spieler des Kaders der Nationalmannschaft im Kampf um die angestrebten Punkte. Dazu kommt noch das Duell der beiden Ausländer. Der Kanadier Brant Cook stiess vor wenigen Wochen zu den Bernern, und vermochte bereits die gewünschten Akzente zu setzen, und auch entsprechend zu skoren. Demgegenüber spielt Tibor Kapànek bereits seine 5. Saison bei den Zugern, und prägte auch in dieser Zeit das Spiel der Rebells. Der mittlerweile 35 jährige Slowake denkt derweil noch nicht an einen Rücktritt, sondern wird auch im nächsten Jahr das Dress der Rebells überziehen. „Solange mein Körper mitmacht, werde ich auch weiterspielen“ liess der slowakische National-Verteidiger jüngst verlauten.

 

NLB: Auswärts in Langenthal

Ebenfalls eine schwierige Aufgabe wartet auf die Edelreservisten der Rebells. Auswärts treffen sie auf den ewigen Tabellennachbar Langenthal. Die beiden Teams sind sich in vielen Dingen ähnlich, dass man sich in der Tabelle kaum voneinander trennen kann. Mit wenigen Ausnhamen gewann stets das Heimteam, so auch im Hinspiel, als die Rebells gegen die Berner ihren ersten Sieg feiern konnten. Das Kader von Spielertrainer ist mittlerweile wohl wieder komplett, doch haben die RS-Absolventen noch einen grossen Trainingsrückstand, und sind entsprechend weit von ihrer Form entfernt. Aber das Kader ist breit genug um diese Mängel im Rahmen halten zu können.

Autor Die Redaktion

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