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Vorteil Belp im Gigantenduell?


Fr, 05.03.2010

Rebells wollen in der letzten Runde den Quali-Sieg einfahren. Dafür bedarf es einen Sieg gegen Leader Belp.

 

Eines ist klar, wer diese Partie gewinnt, schliesst die Qualifikation auf dem ersten Platz ab, und sichert sich den Heimvorteil bei einem möglichen Aufeinandertreffen im Playoff-Final. Die Partie verkommt somit zu einem Schlüsselspiel, mit nicht zu unterschätzendem Einfluss über den Ausgang der Meisterschaft. Allerdings unter der Voraussetzung, dass beide Teams den Final erreichen werden. Vorerst gilt es, dieses wichtige Spiel für sich zu entscheiden, und dabei ist kaum zu übersehen, dass die Berner einige Vorteile in ihren Reihen wissen.

 

  1. Belp führt mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle an, somit reicht ihnen auch ein Unentschieden.
  2. Der psychologische Vorteil, da das erste Spiel in Belp klar und deutlich gewonnen werden konnte.
  3. Belp kann auf den Einsatz vom Kanadier Brant Cook zählen, während der Slowake in den Diensten der Rebells, Tibor Kapànek, noch an einer Knieverletzung laboriert.
  4. Während noch einige Schlüsselspieler der Rebells noch nicht die gewünschte Form aufweisen, präsentieren sich die Belper in einer hervorragenden Verfassung, allen voran die Internationalen Nicoal Fuchs, Sandro Wittwer und Alessio Faina.

 

Die Rebells für einmal in der Aussenseiter-Rolle? Nur bedingt, denn dem gegenüber werden die Rebells vor allem ihre Heimstärke, die Ausgeglichenheit der Blöcke, und ihre Routine gegenüberstellen. Spielerisch, technisch und läuferisch sind sich beide Mannschaften sehr nahe, und auch die Special-Teams weisen so ziemlich die gleiche Bilanz auf. Somit werden beide Teams vor allem auch bemüht sein, möglichst wenig Strafen zu nehmen. Wohl mussten auch die Berner jüngst zwei Niederlagen hinnehmen, eine bedeutete gar das Aus im Cup, aber mit zwei darauf folgenden klaren Siegen korrigierten sie diese Baisse umgehend. Die Rebells ihrerseits feierten nach der letzten Auswärtsniederlage in Aegerten 6 Siege in Serie.

 

Leadership gefragt.

Durch den Ausfall von Tibor Kapànek sind nun vor allem die Teamstützen Patrick Wismer, Dean Stuppan, Raphael Melliger und Mats Beiersdörfer gefragt. Von diesem Quartett darf durchaus Leadership erwartet werden. Alle vier haben das Potenzial in die Rolle des Playmakers zu schlüpfen, und auch Spielertypen wie Thomas Bossard, Severin Meier und Patric Beiersdörfer werden aufgefordert sein, mehr Verantwortung zu übernehmen, zumal neben Tibor Kapànek auch Altstar Matthias Häni wegen einer Muskelzerrung ausfällt. Coach Daniel Speck sieht dies nicht als auferlegten Druck an seine Mannen, vielmehr betrachtet er es als Chance für die besagten Akteure, sich in einer neuen Rolle zu bewähren. Und Grundsätzlich hätten alle Akteure das Potenzial zur Leaderfigur. „Aber das alleine wird nicht genügen. Wir müssen mit dem Kopf agieren, von der ersten Minute konzentriert ans Werk gehen. Jeder muss seine Rolle wahrnehmen, und diese bis zuletzt konsequent ausführen“.

 

Playoff-Gegner (fast) bekannt

Bei einer allfälligen Niederlage der Rebells mit dem gleichbedeutenden 2. Schlussrang, würden die Oberwiler in den Playoff-Viertelfinals auf Bonstetten-Wettwsil treffen. Sollten sich die Rebells jeodch noch auf die Tabellenspitze hieven, hiesse der Gegner entweder Kernenried-Zauggenried oder Martigny. Die beiden Teams treffen in der letzten Runde in Kernenried aufeinander. Mit einem Sieg könnten die Rieder auf Kosten von Martigny noch über den Strich klettern, ein Unentschieden würde dem entsprechend bereits den Wallisern helfen. Gegen alle diese drei Teams weisen die Rebells in der laufenden Saison eine reine Weste auf, reüssierten in diesen sechs Partien ebenso viele Siege.

 

Meisterschaft NLA

Oberwil Rebells- SCH Belpa  (So 14:00 Streethockeyarena Herti Allmend)

Autor Pascal Melliger

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