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Das Auf und Ab des Meisters


Fr, 22.10.2010

Das bisherige Auftreten des Serienmeisters aus Oberwil gleicht in den ersten vier Partien einer Berg- und Talfahrt. Die Rebells dominieren ihre Gegner nach Belieben, holen einen beruhigenden Vorsprung heraus und fallen dann in ein Tief, welches dem Gegner wieder Auftrieb gibt und so zu Toren verhilft. So geschehen auch gegen Bonstetten. Nach einer 4:0 Führung gerieten die Oberwiler wieder in Schwierigkeiten und liessen ihren Gegner herankommen.

Am letzten Sonntag konnte zum Glück das Tempo wieder verschärft und die nötigen Tore zum Sieg erzielt werden. Doch sobald ein stärkerer Gegner gegenübersteht kann genau so ein Tief zu einer Niederlage führen, wie das Spiel gegen Sierre deutlich aufgezeigt hat.

Killerinstinkt verloren?

Auf die Frage, ob die Rebells ihren Killerinstinkt verloren haben, dementiert dies Patric Beiersdörfer: "Nein, verloren haben wir ihn nicht, vielleicht eher etwas in den Hintergrund gestellt. Eher wollen wir den Zuschauern mit schönen Kombinationen etwas bieten und vergessen die einfachen Dinge." Beiersdörfer, der immer noch an einer Knochenhautentzündung laboriert, kommt frühestens in vier Wochen wieder zum Einsatz. "Ich hatte schon letzte Saison Probleme damit, doch so schlimme Schmerzen wie jetzt hatte ich noch nie und darum mache ich nun eine längere Pause."
 
Auf Goalgetter Beiersdörfer können die Rebells bei der derzeitigen Kaderbreite verzichten, doch den Killerinstinkt brauchen die Rebells wieder, um auch am kommenden Doppelwochenende gegen den SHC Martigny zu punkten. Martigny konnte am letzten Wochenende den ersten Sieg erspielen und kletterte damit über den rettenden Tabellenstrich. Auch wenn die Rollen klar verteilt sind, bleibt Martigny eine Wundertüte. Daheim stellen die Unterwalliser immer eine grosse Hürde dar und sind brandgefährlich im Powerplay. "Ihr Spiel lebt von den Emotionen. Können sie den Gegner provozieren und ihn zu Strafen verleiten, schlagen sie im Powerplay eiskalt zu!", sagte der 23-Jährige. Beiersdörfer weiter: "Mit Grégory Dumas haben sie aber ihren wichtigsten Einzelspieler verloren und werden es somit noch viel schwerer haben diese Saison." Martigny kassierte tatsächlich schon eine 4:17 Klatsche gegen Aufsteiger La Chaux-de-Fonds.

C-Junioren starten in die Saison

Die jüngste Rebellsmannschaft gibt diesen Samstag ihr Debut zum Auftakt der Meisterschaft am Turnier in Kernenried. Die Gegner heissen Grenchen, Bettlach und Kernenried.
Nach der Niederlage gegen Meisterschaftsfavorit Belp versuchen die A-Junioren der Oberwiler wieder auf die Siegesstrasse zurückzukehren. Am Sonntagmorgen treffen sie vor dem NLA-Spiel auf Bonstetten, gegen welches sie schon im Startspiel einen Sieg feiern durften. Vier Spiele und ebenso viele Siege stehen auf dem Konto der Rebells "Reservisten". Die zweite Mannschaft schickte am letzten Samstag die Langenthal Devils gleich mit einer 21:1 Packung wieder nach Hause. Nun steht mit dem SSV Gals ein unangenehmer Gegner vor der Türe. Die Galser habe zwar erst zwei Spiele absolviert, doch beide gewonnen (Oberland und Bonstetten). Es liegt jetzt an den Rebells den Galsern die erste Niederlage zuzuführen und weiterhin mit weisser Weste dazustehen.

Meisterschaft NLA:
SHC Martigny - Oberwil Rebells (Sa 14:00 Stade de Octodure, Martigny)
Oberwil Rebells - SHC Martigny (So 14:00 Streethockeyanlage Herti Allmend, Zug)

Meisterschaft NLB:
SSV Gals - Oberwil Rebells (So 14:00 Sportplatz, Gals)

Meisterschaft Junioren A:
Oberwil Rebells - SHC Bonstetten-Wettswil (So 10:00 Streethockeyanlage Herti Allmend, Zug)

Meisterschaft Junioren C:
Turnier in Kernenried (Samstag ab 10:30)

Autor Die Redaktion

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