Oberwil Rebells 2   vs.   Horgenberg Hammers 1   4 : 7
01.12.2018 14:00:00 - Zug (Meisterschaft)
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Score 1 2 3 OT P
Oberwil Rebells 2 4 1 0 3 0 0
Horgenberg Hammers 1 7 1 3 3 0 0

SCHIEDSRICHTER 1: SCHIEDSRICHTER 2:
ZEITNEHMER: ZUSCHAUERZAHL: 32


Tore:


Strafen:


Oberwil:


Gegner:


Bemerkungen:

Spielbericht

Die zweite Mannschaft der Oberwil Rebells verliert das packende Duell zuhause gegen die Horgenberg Hammers mit 4:7 und somit das dritte Spiel in Folge.
Die Heimmannschaft, notabene mit 4 Linien im Kader, startete genauso verhalten in das erste Drittel der Partie, wie die aus Horgenberg angereisten Hammers. Die erste Strafe der Partie überstand die Box ohne Gegentor und kurz daraufhin bot sich den Oberwilern die Chance, im Powerplay zu agieren. Mit einer sehenswerten Finte eröffnete Daniel Spiess im Alleingang das Skore, keine 30 Sekunden in dieser Überzahl gespielt. Knapp fünf Minuten später zeigten die Zürcher eine Reaktion und glichen die Partie gegen Ende des ersten Drittels verdient zum 1:1 aus.
Im Mitteldrittel entgleiste den Zugern zunehmend das Spiel. Trotz ausgeglichenen Spielanteilen lässt wieder einmal besonders die Chancenauswertung zu wünschen übrig. Die Hammers andererseits treffen den Nagel auf den Kopf und erzielten innert 10 Minuten drei Tore zur 4:1 Führung. Wie fast üblich in dieser Saison rennen die Oberwiler, häufig einen Schritt zu spät, dem Ball und wieder einem Rückstand hinterher.
Nach der Garderobenansprache der zweiten Pause, die die eigene Spielweise auf den Punkt genau kritisch beschrieb, versuchten die Reservisten sichtlich, nun das Spiel wieder aktiver und aggressiver zu gestalten. Das heisst wieder mehr für den Ball zu laufen und mehr Herzblut in das Spiel zu investieren. Im 5ten Powerplay, eine ganze Ewigkeit oder genau eine halbe Stunde nach dem ersten Tor für die Zuger, resultierte schliesslich der zweite, lang ersehnte Treffer. Wiederum Daniel Spiess, diesmal auf Pass von Oliver Marty, erzielte in Überzahl seinen zweiten Treffer an diesem schönen Hockeytag und rüttelte die Mannschaft für das letzte Drittel wach. Raphael Enzler zauberte keine drei Minuten später zum wichtigen Anschlusstreffer (3:4) gegen seinen ehemaligen Verein. Und auch nach zwei weiteren Toren in der 53. und 57. Minute zur erneuten 3-Tore-Führung (3:6) der Gäste hatte Enzler noch nicht genug, zeigte seine eindrücklichen Qualitäten in der Offensive und erzielte dribbelnd im Fall den letzten Anschlusstreffer für die Reservisten, bevor die Horgenberger mit dem Empty-Netter das Spiel endgültig für sich entschieden.
Kurz und schmerzlos betrachtet sind die Oberwiler immer wieder in der Lage zu zeigen, welch spielerisches Potenzial im Kader vorhanden ist. In der Liga herrschen jedoch andere Gesetze um wichtige Spiele zu gewinnen. Läuferisch über 60 Minuten häufig ebenbürtig, fehlt es den Zugern schlicht an konstanten Teamleistungen. Schliesslich ist auch die letzte Linie wichtiger Leistungsträger. Und es reicht nicht aus, ein bis zwei Drittel auf dem Niveau des Gegners mitzuspielen. Auch wenn man in unserem Sport zu sagen pflegt, dass eine starke Offensive Spiele gewinnt, eine solide Defensive aber die Meisterschaft entscheidet. Dass eine starke Mannschaftsleistung langfristig mehr Erfolg verspricht, zeigt die Geschichte und sollte nun besonders nach dieser kläglich anzusehenden Torschützen-Statistik (+34-35=-1) zur Saisonhälfte in den Reihen der Zuger bekannt sein. Um in den kommenden Ernstkämpfen zu punkten braucht es von den jetzt Viertplatzierten mehr technische Finessen, versierteres Ballgefühl, taktisch diszipliniertere Spielweisen und speziell mehr intrinsische Motivation, Tore zu erzielen.
Die Mannschaft hat bis zum Ende der Hinrunde noch zwei wichtige Spiele. Am kommenden Samstag ist die 2. Mannschaft zu Gast bei SHC Grenchen-Limpachtal (3.Platz) und am 16.Dezember kommt die NLA Mannschaft aus Bettlach nach Zug für das Cup-Achtelfinale. Dies bedeutet, dass man noch die Möglichkeit hat mit einem Positiven Momentum in die Winterpause gehen zu können.

Bericht von Andreas Marty

Bericht von: System

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