Oberwil Rebells 1   vs.   SHC Belpa 1107 1   10 : 4
17.10.2020 14:00:00 - Zug (Meisterschaft)
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Score 1 2 3 OT P
Oberwil Rebells 1 10 4 3 3
SHC Belpa 1107 1 4 1 0 3

SCHIEDSRICHTER 1: Burren SCHIEDSRICHTER 2: Sakkas
ZEITNEHMER: Wetter ZUSCHAUERZAHL: 100


Tore:


Strafen:


Oberwil:


Gegner:


Bemerkungen:

Spielbericht

Pflichtsieg der Rebells gegen Schlusslicht Belp
Am Samstagnachmittag war der noch punktelose Tabellenletzte aus Belp zu Gast in der Sika Rebells Arena. Nach dem bisherigen Saisonverlauf gingen die Zuger abermals als Favorit in die Partie.
Die Zuger starteten in schon fast gewohnter Manier aktiv ins Spiel. Bereits im allerersten Einsatz lancierte Neo-Captain Tim Müller, welcher seit der schwerwiegenden Achillesverletzung von Patrick Döbeli das C auf der Brust trägt, den jungen Noa Wolf zum 1:0 nach 17 Sekunden. Die Berner Ihrerseits reagierten bereits drei Minuten später, nachdem Kudela für zwei Minuten in der Kühlbox Platz nehmen musste, mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich im Powerplay. Zur ersten Pausensirene führte das Team vom Zugersee überlegen mit 4:1, und es sollte im ähnlichen Stil weitergehen.
Vor Allem in der Offensivzone zeigten die Rebells, auch im Mitteldrittel dem Gegner immer wieder, wie gerne sie es krachen lassen. Die Stürmer Yannick Müller und Raphael Enzler zeigten kraftvolle Checks, setzten konsequent nach und gaben so die Marschrichtung relativ klar bekannt. Doch etwa ab dem Torhüterwechsel beider Teams zu Spielhälfte zeigte das Schlusslicht, trotz stark dezimiertem Kader von nur neun Feldspielern, eine sehr ansprechende Leistung. Sie konnten den Gastgebern mit vielen unerlaubten Befreiungsschlägen und gutem Stellungsspiel zeitweise die von Ihnen gewünschte Spielweise aufzwingen, welche der deutlich das Tempo nahm. Einmal mehr war die grösste Problematik des Meisters die unnötig hohe Anzahl an Strafen. Wie bereits in zwei der ersten drei Saisonspielen hatte man auch im vierten wieder mehr Strafen auf dem Konto als der abermals unterlegene Gegner. «Das ist neben der zwischenzeitlich fehlenden Laufbereitschaft in der Offensive und den defensiven Bullys definitiv unser grösster Schwachpunkt - Das gilt es ab dem nächsten Spiel unbedingt abzustellen,» äussert sich der 18-jährige Center Max Müller zu dieser Thematik. Trotz ein wenig abflachender Intensität zeigte die Spieluhr den trotz COVID-Massnahmen erfreulich zahlreichen Zuschauern, eine klare 7:1 Führung der Rebells.
Der Schlussabschnitt lieferte dann nicht mehr viel Wow-Effekt, beide Mannschaften erzielten noch drei weitere Treffer zum 10:4 Schlussresultat, doch der zum Teil noch in Erinnerung schwelgende Glanz, dieser vor Jahren noch derbyartigen Paarung, blieb auch dieses Mal leider wieder aus.
Am nächsten Wochenende heisst es für die Zuger, im zweiten Wettbewerb der Saison, die erste Hürde in Richtung Titelverteidigung zu nehmen. In der ersten Cup-Runde gastieren sie bei der ersten Mannschaft des SHC Grenchen-Limpachtal, welche ebenfalls gerne den ersten Schritt zum Final Four Turnier in Raron machen würde.

Bericht: Raphael Enzler

Bericht von: System

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