Sierre Lions   vs.   Oberwil Rebells   8 : 7
03.10.2010 14:00 - (Meisterschaft)
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Score 1 2 3 OT P
Sierre Lions 8 1 1 5 1 0
Oberwil Rebells 7 2 3 2 0 0

SCHIEDSRICHTER 1: Delay St. SCHIEDSRICHTER 2: Liechti M.
ZEITNEHMER: Hallenbarter Ch. ZUSCHAUERZAHL: 110


Tore:
13.Heynen (Schildknecht) 1:0. 14. Wismer (Meier) 1:1. 18. Hildreth (Wismer / Ausschluss Santos) 1:2. 23. Schildknecht (Muchagato / Ausschluss Beiersdörfer M.) 2:2. 29. Wismer (Hildreth / Ausschluss Steiner) 2:3. 30. Bossard 2:4. 33. Bossard (Beiersdörfer P., Merz) 2:5. 41. Trütsch (Wismer, Hildreth Ausschluss Cina) 2:6. 44. Métroz (Steiner, Muchagato) 3:6. 52. (51:10) Schildknecht (Métroz, Muchagato / Ausschluss Kapànek) 4:6. 52. (51:59) Métroz (Schildknecht) 5:6. 57. Hossinger (Muchagato, Métroz / Ausschluss Bossard) 6:6. 58. Steiner (Ruppen Ch.) 7:6. 60. Meier (Wismer, Melliger R. / Rebells mit 5.Feldspieler!) 7:7. 61. Schildknecht (Muchagato) 8:7

Strafen:
Sierre: 7 x 2 Min. plus 1 x 10 Min. (Hossinger)
Rebells 9 x 2 Min. plus 1 x 10 Min. (Beiersdörfer M.)

Oberwil:
Sidler (ET. Melliger P.); Hildreth, Nisevic, Beiersdörfer M., Döbeli, Kapànek, Bossard; Merz, Meier, Melliger R., Trütsch, Wismer, Beiersdörfer P .

Gegner:
Beaupain (ET. Chavaillaz); Marty, Heynen, Hossinger, Muchagato, Santos; Ruppen Ch., Cina, Steiner, Metroz, Schildknecht, Tenud

Bemerkungen:
Oberwil ohne Van Orsouw, Risi, Keiser, Häni, Stucki, Stuppan, Sonderegger, Demiriz, Baume.
52. Timeout Oberwil

Spielbericht

Rebells verspielen den Sieg

Es ist wohlbekannt, dass der Gang ins Wallis zu den Sierre Lions kein Leichter ist, doch dass die Rebells sich im letzten Abschnitt so vorführen lassen, hätte wohl niemand zu träumen gewagt. Mit einer 6:2 Führung im Rücken, kurz nach Anpfiff des letzten Drittels, waren sich die Oberwiler Akteure wohl zu siegessicher und liessen die Konzentration schwinden, was die einzige plausible Erklärung für den verschenkten Sieg sein dürfte.
Die Oberwiler starteten aber wie gewohnt fulminant in die Partie. Sie rissen das Spieldiktat an sich und erarbeiten sich viele Chancen. "In diesem ersten Drittel hätten wir mindestens sechs Tore erzielen müssen, doch wieder wollten wir den Ball ins Tor tragen, das funktioniert einfach nicht", gab ein verärgerter Tibor Kapànek Auskunft.
So stand es dann nach dem ersten Drittel bloss 2:1 für die Rebells. Mit drei weiteren Treffern und einem kurz nach der zweiten Pause und einer scheinbar beruhigenden Führung, begannen die Lions aufzudrehen. Mit einem Doppelschlag in der 52. Minute gelang den Einheimischen der Anschlusstreffer, und als Thomas Bossard für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt wurde, war der Ausgleich Tatsache.

Viele Abwesende

Um auf diesen Ausgleich zu reagieren, nahm Spielertrainer Kapànek sein Time-Out und stellte die Linien um. Da aber bloss 12 Feldspieler die Reise ins Wallis antraten, hatte der Trainer nicht viele Optionen. Neun Spieler fehlten den Rebells an diesem Sonntag, Spieler wie der schnelle Sonderegger, der wirblige Stucki oder Verteidiger Van Orsouw. Sie hätten sicherlich für den einten oder anderen gefährlichen Konter gesorgt.

Das Time-Out nützte nicht viel, Sierre spielte weiter souverän und schoss sich zwei Minuten vor Spielende wieder in Front. Nun waren die Oberwiler wirklich gefordert und als Stephan Sidler seinen Kasten für einen fünften Feldspieler räumte, erzielten die Rebells doch noch den Ausgleich und zogen in die Verlängerung ein.

Sudden Death

Die Verlängerung war kaum angepfiffen, starteten die Lions einen Konter und schlossen diesen mit dem achten Treffer ab. Mathieu Schildknecht war für das siegbringende Tor verantwortlich, mit drei Toren und zwei Assists war er der Mann des Spiels und liess sich nach dem Ende auch gebührend feiern.

Der Frust bei den Rebells nach dem Spiel war dementsprechend gross. "Wir hatten alles selber in der Hand, doch plötzlich lief unser Spiel nicht mehr wie gewünscht und wir machten Fehler am Laufmeter", gab ein niedergeschlagener Raphael Melliger zu Protokoll. "Auch die Schiedsrichter zogen nicht gerade ihr bestes Spiel ein, Checks in den Rücken oder ein Stockendstich an Tibor wurden nicht geahndet, dafür wurden Kleinigkeiten abgepfiffen und dadurch der Spielfluss gehemmt", meinte der Captain weiter. "Doch die Schuld liegt bei uns selber, so eine Führung dürfen wir nicht verspielen und wir eifern jetzt schon der Revanche entgegen wenn die Lions zu uns reisen!"

Bericht von: Die Redaktion

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