SHC Grenchen-Limpachtal   vs.   Oberwil Rebells   5 : 10
14.11.2010 14:00 - (Meisterschaft)
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Score 1 2 3 OT P
SHC Grenchen-Limpachtal 5 1 3 1 0 0
Oberwil Rebells 10 4 2 4 0 0

SCHIEDSRICHTER 1: Von Arx S. SCHIEDSRICHTER 2: Fawer M.
ZEITNEHMER: ZUSCHAUERZAHL: 150


Tore:
1. Marti (Siegenthaler) 1:0. 3. Van Orsouw (Kapànek, Stucki / Ausschluss Jenni) 1:1. 12. Bossard (Kapànek, Stucki / Ausschluss Rindlisbacher S.) 1:2. 15. Wismer (Kapànek) 1:3. 18. Kapànek (Bossard) 1:4. 24. (23:16) Kunz (Rindlisbacher S., Siegenthaler / Ausschluss Döbeli) 2:4. 24. (23:39) Hildreth 2:5. 26. Stucki (Wismer) 2:6. 35. Kunz (Tschantz / Ausschluss Van Orsouw) 3:6. 40. Tschantz (Kunz, Rindlisbacher S. / Ausschluss Beiersdörfer M.) 4:6. 43. Kapànek (Hildreth, Melliger R. / Ausschluss Siegenthaler) 4:7. 48. Kapànek (Wismer / Ausschluss Marti) 4:8. 53. Bossard (Beiersdörfer M.) 4:9. 57. Beiersdörfer P. (Kapànek, Wismer / Ausschluss Stucki!) 4:10. 59. Kunz (Rindlisbacher S.) 5:10.

Strafen:
Grenchen: 11 x 2 Min. plus 2 x 10 Min. (Jenni, Marti)
Oberwil 14 x 2 Min. plus 2 x 10 Min. (Bossard, Beiersdörfer P)

Oberwil:
Melliger P.; Bossard, Kapànek, Hildreth, Risi, Beiersdörfer M., Van Orsouw; Wismer, Beiersdörfer P., Stucki, Melliger R., Döbeli, Baume.

Gegner:
Fankhauser (ET: Hirschi); Rindlisbacher St., Marti, Aebi, Rindlisbacher S., Isch, Däppen, Kunz; Sterchi, Siegenthaler, Röthlisberger, Tschantz, Jenni, Kohler.

Bemerkungen:
Oberwil ohne Sidler, Nisevic, Demiriz, Keiser, Häni, Meier, Sonderegger, Trütsch, Merz, Stuppan.

Spielbericht

Rebells schnappen sich Punktemaximum

Bei strahlendem Herbstwetter siegten die Rebells am Samstag auf souveräne Art und Weise. Zwar mussten sie, wie schon gegen Belp, den frühen ersten Gegentreffer einstecken, doch als Patrik Merz mit seinen zwei herrlichen Treffern in den Netzhimmel traf, lief das Spiel der Rebells in gewohnter Manier. "Es ist natürlich immer schön, wenns einem persönlich läuft und ich die Bälle im Tor versenken kann, doch die Hauptsache ist und bleibt der Sieg", so der 20-Jährige Patrik Merz und sagte weiter: "Grenchen stürmte am Anfang voll nach Vorne und dies war unsere Chance auf Konter, die wir auch rigoros ausnutzten".

Die Solothurner hatte schon früh in Spiel Eins dieser Doppelrunde nach einer unglücklichen Aktion von Nick Van Orsouw den Ausfall von Spielmacher Lars Henzi zu beklagen. Dieser Ausfall konnten die Gäste nur sehr schwer wegstecken und ihr schnelles Kombinationsspiel kam ins stottern. Auch das Powerplay lief nicht mehr wie gewünscht und Grenchen schaffte es nicht, in nummerischer Überlegenheit einen Treffer zu landen. "Für Grenchen war dieser Ausfall zu schwerwiegend, Henzi bildet das Zentrum des Teams und es hängt viel von seinen Toren ab. Da war es für mich nicht verwunderlich, dass nach seinem Ausfall bei ihnen nicht mehr viel lief", schilderte Merz die Situation um Grenchens Teamleader. Im Gegensatz dazu die Rebells, es funktionierte einfach alles. Stephan Sidler hielt mit mirakulösen Paraden anstürmende Gegenspieler, US-Amerikaner Andrew Hildreth schrieb sich Mittelabschnitt einen lupenreinen Hattrick zugute. "Ich fühle mich grossartig, das Ballgefühl bekomme ich auch immer besser in den Griff und je mehr Ernstkämpfe ich bestreite, desto besser kann ich mich auf die hiesige Spielart einstellen", sagte ein zufriedener Hildreth nach dem Wochenende.

Strafenflut im zweiten Spiel

Mit den ersten drei Punkten reisten die Rebells am Tag darauf nach Grenchen zum Rückspiel. In einem von Strafen geprägten Spiel war Spielertrainer Tibor Kapànek mit drei Treffern und vier Assists der Matchwinner. Die Partie begann wie Tags zuvor schlecht für die Oberwiler, bereits 22 Sekunden nach dem ersten Bully lag der Ball im Gehäuse von Rebells-Schlussmann Pascal Melliger. Mit zwei Überzahltreffern und zwei weiteren Vollerfolgen bis zur ersten Pause, zogen die Gäste auf 4:1 davon. Nichts schien den Rebells für den zweiten Sieg gegen Grenchen entgegenzustehen, doch dann begann die Strafenflut. Während Hildreth und Stucki das Score ausbauen konnten, schossen die Solothurner nicht weniger als drei Powerplaytreffer. Für Hildreth gab es bloss eine Erklärung für die Strafen: "Grenchen wusste, dass sie heute spielerisch nicht mithalten konnten, darum setzten sie mehr auf das Körperspiel und wir mussten dagegen halten. Da war es klar, dass die Partie von Minute zu Minute ruppiger wurde und Spieler beider Teams in geregelten Abständen in die Kühlbox wanderten."

Die Garderobenpredigt in der zweiten Drittelspause verfehlte ihre Wirkung vorerst nicht, in den ersten zehn Minuten holten die Oberwiler keine Strafen mehr und schossen zwei Überzahltreffer. Als nach dem Seitenwechsel Thomas Bossard zum 9:4 traf, war die Partie entschieden. Bis zum Schluss wurden abermals ein paar "Nettigkeiten" ausgetauscht und auf beiden Seiten je noch ein Treffer erzielt, zum Endstand von 10:5 aus Sicht der Rebells oder 48 zu 42 Strafminuten.

Bericht von: Die Redaktion

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