SHC Aegerten - Biel   vs.   Oberwil Rebells   6 : 13
21.11.2010 14:00 - (Meisterschaft)
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Score 1 2 3 OT P
SHC Aegerten - Biel 6 3 0 3 0 0
Oberwil Rebells 13 7 3 3 0 0

SCHIEDSRICHTER 1: Delay St. SCHIEDSRICHTER 2: Fawer M.
ZEITNEHMER: Ehrismann L. ZUSCHAUERZAHL: 152


Tore:
1. Beiersdörfer P. (Stucki ) 0:1. 4. Rybon (Renfer) 1:1. 5. Stucki (Kapànek / Ausschluss Eggen) 1:2. 10. (09:35) Lüthi (Bouduban) 2:2. 10. (09:40) Stucki 2:3. 13. (12:34) Hildreth (Kapànek / Ausschluss Bouduban) 2:4. 13. (12:44) Keiser (Döbeli) 2:5. 18. Keiser (Baume) 2:6. 19. Wismer (Kapànek, Hildreth / Ausschluss Hefti) 2:7. 20. Renfer (Hefti) 3:7. 24. Melliger R. (Stucki) 3:8. 31. Kapànek (Bossard) 3:9. 35. Wismer (Melliger R., Kapànek / Ausschluss Renfer) 3:10. 48. Bossard (Kapànek / Ausschluss Sommer) 3:11. 51. Schürch (Bütikofer, Lüthi / Ausschluss Beiersdörfer P.) 4:11. 52. Kapànek (Wismer / Ausschluss Bütikofer) 4:12. 56. Kapànek (Merz) 4:13. 57. Lüthi (Ledermann) 5:13. 60. Renfer (Rybon, Schürch / Ausschluss Keiser) 6:13.

Strafen:
Aegerten-Biel: 9 x 2 Min. plus 1 x 10 Min. (Sommer) plus 1 x 5 Min. + Spieldauerdisziplinarstrafe (Hofer)
Oberwil 5 x 2 Min. plus 1 x 5 Min. + Spieldauerdisziplinarstrafe (Hildreth)

Oberwil:
Melliger P. (ab 51. Wohlgemuth); Kapànek, Bossard, Hildreth, Melliger R., Beiersdörfer M., Döbeli; Wismer, Merz, Stucki, Beiersdörfer P., Keiser, Baume, Häni.

Gegner:
Stucki (ab 51. Ledermann); Bouduban, Eggen, Gilomen, Ramseier, Sommer, Hefti, Frei; Schürch, Lüthi, Ritter, Rybon, Renfer, Bütikofer, Hofer.

Bemerkungen:
Oberwil ohne Sidler, Nisevic, Demiriz, Van Orsouw, Risi, Meier, Sonderegger, Trütsch, Stuppan.
Matthias Häni nicht eingesetzt.

Spielbericht

Der Motor läuft und läuft

Die Rebells sind nach dem Sieg gegen Aegerten auf Kurs und bestechen schon durch ihre frühe starke Form während der Qualifikation. Schon vor dem Spiel gegen die Berner war klar, dass es für Aegerten nicht einfach werden würde. Neuverpflichtung Gregory Dumas verletzte sich im Training schwer am Knie und fällt wohl für den Rest der Saison aus. Neben diesem extrem herben Rückschlag fehlte dem Team von Spielertrainer Reto Ramseier auch noch Nati-Verteidiger Marc Aegerter.

Die Partie begann für die Zuschauer denn auch relativ spektakulär. Beide Teams suchten ihr Glück in der Offensive und so ergaben sich viele Torchancen auf beiden Seiten. Das Score eröffnete Patric Beiersdörfer, der den überraschten Stucki im Aegerten Tor nach einem gewonnen Bully zwischen den Hosenträgern erwischte. Das Toreschiessen ging munter weiter, Aegerten konnte jeweils auf die zwei ersten Treffer der Rebells reagieren und ausgleichen. Doch ab dem dritten Oberwiler Tor war es um die Heimmannschaft geschehen. Mit 7:3 mussten sich die Berner im ersten Drittel geschlagen geben.

Wilde Prügelei nach überhartem Bandencheck

Derzeit machen im Eishockey gefährliche Checks an der Band in den Rücken die Runde. Genauso ein Check musste Yves Stucki kurz nach dem Seitenwechsel einstecken. Er blieb kurz am Boden liegen, konnte aber kurz darauf ohne grössere Verletzung wieder aufstehen. US-Amerikaner Andrew Hildreth schnappte sich nach der Aktion den Täter und verwickelte ihn in eine wilde Prügelei nach Wild West Manier. Fast schon perplex vom Faustkampf liessen die beiden Unparteiischen die Streithähne vorerst gewähren, doch schliesslich gingen sie dazwischen und trennten die Beiden. Die zwei Hitzköpfe Hildreth und Hofer mussten danach selber schmunzeln und gaben sich sogar freundschaftlich wieder die Hände, mussten aber für den Rest des Spiels zuschauen.

November to Remember

Die Spiele gegen die Meisterschaftskonkurrenten Belp, Grenchen und Aegerten konnten in diesem November allesamt gewonnen werden. Beeindruckend wie die Rebells-Maschinerie auf Hochtouren arbeitet, obwohl die Mannschaft noch nie komplett antreten konnte. Über 60 Minuten halten die Oberwiler das Tempo hoch und jeder Gegner bekundete bisher Mühe mit diesem schnellen Spiel. Zum Abschluss der November-Spiele gastiert der SHC Bettlach in Zug. Überraschenderweise konnten die Solothurner am vergangenen Wochenende den SHC Grenchen mit 2:1 bezwingen und befinden sich nach den drei Siegen in Serie in einem regelrechten Höhenflug.

Bericht von: Die Redaktion

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