SHC Bettlach   vs.   Oberwil Rebells   5 : 12
27.03.2011 14:00 - (Playoff)
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Score 1 2 3 OT P
SHC Bettlach 5 1 2 2 0 0
Oberwil Rebells 12 2 5 5 0 0

SCHIEDSRICHTER 1: Liechti M. SCHIEDSRICHTER 2: Hässig St.
ZEITNEHMER: Bech D. ZUSCHAUERZAHL: 80


Tore:
12. Melliger R. (Hildreth, Stucki / Ausschluss Affolter) 0:1. 13. Stucki (Van Orsouw) 0:2. 15. Studer M. (Walker A. / Ausschluss Döbeli) 1:2. 21. Meier (Hildreth, Van Orsouw) 1:3. 22. Hildreth (Melliger R.) 1:4. 26. Hildreth (Stucki / Ausschluss Kiener M.) 1:5 30. Studer Ph. (Rüegger / Ausschluss Meier) 2:5 34. Studer Ph. / Ausschluss Melliger R. 3:5. 40. (39:39) Van Orsouw (Meier) 3:6. 40. (39:51) Kapánek (Häni) 3:7. 44. Bossard (Kapánek, Häni) 3:8. 48. Meier (Hildreth, Kapánek) 3:9. 50. Walker A. (Rüegger, Studer Ph. / Ausschluss Van Orsouw) 4:9. 53. Krummenacher (Maeder F., Affolter / Ausschluss Studer M., Stucki) 5:9. 56. Meier (Häni, Hildreth) 5:10. 57. Meier (Melliger R.) 5:11. 60. Döbeli (Kapánek) 5:12.

Strafen:
Bettlach 5 x 2 Min.
Oberwil: 7 x 2 Min. plus 1 x 10 Min. (Döbeli)

Oberwil:
Melliger P. (ET: Sidler); Bossard, Kapánek, Melliger R., Hildreth, Van Orsouw, Döbeli; Merz, Meier, Häni, Stucki, Sonderegger, Beiersdörfer P (nicht eingesetzt).

Gegner:
Ruch (ab 51. Eggimann); Rüegger, Ryser S., Stäheli, Studer Ph., Krummenacher, Maeder F., Kiener F., Walker A., Leuenberger M., Studer M., Kiener M., Affolter, Wigger, Aebi, Leuenberger P.

Bemerkungen:
Oberwil ohne Beiersdörfer M., Keiser, Wismer, Stuppan, Nisevic, Demiriz, Risi, Trütsch, Baume.
26. Time-Out Bettlach.
Beiersdörfer P. beim Einspielen verletzt ausgefallen.

Spielbericht

Rebells im Halbfinal

Die Oberwil Rebells stehen nach dem zweiten Sieg gegen Bettlach in den Playoff-Halbfinals. Die Bettlacher zeigten einmal mehr eine kämpferische Leistung und hatten mit Torhüter Ruch einen starken und sicheren Rückhalt auf ihrer Seite. Stefan Ruch im Tor der Solothurner hatte massgeblichen Anteil daran, dass die Rebells zur ersten Pause bloss mit 2:1 in Führung lagen. Mit teils mirakulösen Paraden rettete er in grösster Not die zeitweise überforderte Bettlacher Hintermannschaft, dafür erntete er auch grosses Lob von Altmeister Matthias Häni: "Ruch spielte einen starken Part heute, er machte uns das Toreschiessen ungemein schwer, Kompliment an ihn aber auch an die ganze Bettlacher Mannschaft."

Bettlachs Betonmischer

Von der ersten Spielminute an standen die Bettlacher wie eine Wand in der eigenen Zone, sie kämpften um jeden Ball und rutschten in jeden Schuss der Rebells. An eine Offensivaktion haben sie kaum gedacht, denn einmal in Ballbesitz, schossen sie jeweils ein Icing um zu wechseln und damit neue Betonmischer aufs Feld zu beordern. "Diese Taktik habe ich jahrelang in Oberland gespielt, es zermürbt den Gegner regelrecht und der Spielfluss fällt zurück auf ein Minimum. Damals hatten wir im Gegensatz zum heutigen Bettlach aber die Spieler, die auch offensiv etwas mit dem Ball anfangen konnten. Solange bei den Bettlachern kein Killerinstinkt und etwas mehr Mut an den Tag gelegt werden, werden sie auch in den nächsten Jahren keinen Schritt vorwärts machen. Denn die jungen Spieler für dieses Unterfangen hätten sie eigentlich", kommentiert Häni das Bettlacher Spiel und deren Spielersituation.

Bettlach lauerte auf seine Chance und die teils ungestümen Oberwilern gewährten ihnen diese mit unnötigen Strafen. Wie schon eine Woche zuvor, bekam das Unterzahlspiel der Rebells die Note "Mangelhaft". Von sieben Powerplays nutzten die Bettlacher vier aus, keine gutes Omen für den kommenden Halbfinal gegen Grenchen. "Wir fassten wieder viel zu viele Strafen, damit muss jetzt Schluss sein" fordert Matthias Häni seine Mitspieler auf! "Es kann nicht sein, dass wir das Spieldiktat in der Hand haben und trotzdem doppelt so viele Strafminuten haben wie der Gegner."

Die Zeit lief für die Rebells

Nachdem Andrew Hildreth in der 26. Spielminute zum 5:1 einnetzte, schwammen den Bettlacher langsam aber sicher die Felle davon. Das Team von Coach Rony Rüfenacht musste nun offensiv etwas bewirken um dem drohenden Saisonende zu entgehen. Ein Time-Out und mit zwei verwerteten Powerplay-Möglichkeiten gelang ihnen tatsächlich der Anschlusstreffer zum 3:5. Dieses Aufbäumen der Gastgeber wurde durch den Oberwiler Doppelschlag vor der zweiten Pause aber im Keime erstickt und damit wohl auch die letzten Hoffnungen auf einen Exploit.

Severin Meier erzielte vier Treffer und gehörte mit Andrew Hildreth zusammen zu den Matchwinnern in diesem zweiten Viertelfinalspiel. Jetzt darf sich die Mannschaft ein Wochenende Erholung gönnen, die Halbfinals starten am 9./10. April. Die Rebells empfangen niemand geringeres als den SHC Grenchen. Letztes Jahr kippten die Grenchner Favorit Belp im Halbfinal aus dem Playoff-Rennen. Damit diese Schmach nicht auch den Rebells zu Teil wird, bedarf es einer kompletten Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft. Die Playoff-Mannschaft aus Grenchen wird jeden Fehler oder Unachtsamkeit der Oberwiler schonungslos ausnutzen und den Rebells alles abverlangen. Spannung ist garantiert.
Im zweiten Halbfinal trifft der SHC Aegerten-Biel, der sich problemlos gegen Kernenried durchsetzen konnte, auf den SHC Belpa 1107. Die Belper machten im Wallis gegen die Sierre Lions einen 5:1 Rückstand wett und erzielten schliesslich in der Verlängerung das siegbringende Tor.

Bericht von: Die Redaktion

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