Horgenberg Hammers 1   vs.   Oberwil Rebells 1   0 : 15
01.11.2014 14:00:00 - Horgen (CUP)
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TELEGRAMM

Score 1 2 3 OT P
Horgenberg Hammers 1 0 0 0 0 0 0
Oberwil Rebells 1 15 3 8 4 0 0

SCHIEDSRICHTER 1: Marty SCHIEDSRICHTER 2: Nisevic
ZEITNEHMER: Singenberger/Weber ZUSCHAUERZAHL: 104


Tore:
4. Müller T. (Döbeli) 0:1. 18. Müller K. (Melliger R., Hausherr) 0:2. 19. Renfer (Meier ) 0:3. 20. Döbeli (Renfer) 0:4. 21. Meier 0:5. 23. Renfer (Merz) 0:6. 24. Keiser (Meier, Renfer) 0:7. 25. Bossard (Döbeli, Merz) 0:8. 28. Renfer (Marty A.) 0:9. 28. Döbeli (Bossard) 0:10. 32. Marty A. (Melliger R., Bossard) 0:11. 46. Merz (Müller K.) 0:12. 48. Döbeli 0:13. 49. Müller K. (Müller T.) 0:14. 59. Melliger R. (Döbeli / Ausschluss Niedermann) 0:15.

Strafen:
Oberwil: 1 x 2 min Gast: 2 x 2 min + 1 x 10 min (Niedermann)

Oberwil:
Melliger P. , (ab 21. Schwarzenbach D.); Bossard,Müller T. ,Döbeli ,Merz P. ,Marty A. ,Renfer ,Keiser ,Meier ,Melliger R. ,Müller K. ,Hausherr ,Rousal.

Gegner:
Gachnang D.; Hobi P. , Niedermann M. , Bamert S. , Fluri M. ,Kleiner S. , Kleiner M. , Schwarzenbach R. , Bartlomé. , Marfurt M. , Böhm M. , Weber S. , Randegger M. , Bärtschi D. , Schacher R. , Marfurt M.

Bemerkungen:
Oberwil ohne Dumas, Holliger (beide verletzt), Stucki (gesperrt), Beiersdörfer, Marty O., Nisevic, Sidler (alle abwesend). 32. Time-Out Horgenberg.

Spielbericht

Erwartungsgemäss im Achtelfinal

Die Rebells lassen in Horgen nichts anbrennen. Sie bezwingen die Hammers deutlich mit 0:15 und qualifizieren sich für die nächste Runde.

Die Horgenberg Hammers sind ein Verein im Aufwind. Das haben die Zürcher am Samstag eindeutig bewiesen. Der Underdog organisierte ein gelungenes Cup-Highlight mit allem, was man von einem kleinen Klub erwarten kann. Viele Zuschauer fanden den Weg zum Spielfeld Waldegg und kamen Werbung fürs Schweizer Streethockey zu sehen.

Die Leidenschaft von Horgenberg war auch auf dem Feld zu spüren. Der Gastgeber kämpfte von Beginn weg leidenschaftlich um jeden Ball. Obwohl Oberwil technisch überlegen war, dauerte es fast vier Minuten bis das Netz der Einheimischen erstmals zappelte. Der Junior Tim Müller eröffnete das Skore für die Zuger. Die Gäste wollten sofort einen Treffer nachlegen, scheiterten aber immer wieder am stark aufspielenden Zürcher Schlussmann Daniel Gachnang. „Der Torhüter Horgenbergs war der beste Spieler seiner Mannschaft. Mit solchen Leistungen könnte er auch in höheren Ligen agieren“, analysierte Assistentstrainer Hofstetter den Gegner. Die Zuschauer sahen Einbahn-Strassenhockey. Bis zu diesem Zeitpunkt verzeichneten die Hammers noch keinen Abschluss. Dank der mangelnden Chancenauswertung der Rebells und dem starken Gachnang dauerte es fast eine Viertelstunde bis der Schweizer Meister ein weiteres Tor erzielen konnte. Ken Müller, ein weiteres Nachwuchstalent, war mit einem satten Weitschuss erfolgreich. Der Bann schien gebrochen. Wenige Sekunden später bauten Renfer und Döbeli die Führung auf 0:4 aus. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

In der Pausenansprache wird Tibor Kapanek wohl die richtigen Worte gefunden haben. Seine Mannschaft kam wild entschlossen aus der Kabine. Sofort ging es wieder nur in eine Richtung. Der Zug wurde nun direkt aufs Tor gesucht. Keine halbe Minute war gespielt, bis Gachnang hinter sich greifen musste. Döbeli versenkte das Orange im Zürcher Torhimmel. Im Minutentakt erhöhten Meier, Renfer, Keiser und Bossard den Spielstand auf 0:8. Die Hammers schienen gebrochen – eine Reaktion blieb aus. Stattdessen erhöhte Oberwil weiter das Tempo und erzielte zur Spielmitte drei weitere Treffer. Lediglich ein Horgenberger Time- Out konnte den Zuger Lauf stoppen. Danach schaltete der Schweizer Meister einige Gänge zurück und kam weniger regelmässig gefährlich vors Hammers Gehäuse. Hinten liessen die Zuger mehr zu, was zu einigen erfolglosen Kontern führte.

Im letzten Abschnitt kamen die Unterklassigen immer noch frisch aus der Garderobe. Die Mannschaft von Spielertrainer Mathias Marfuhrt schien keine Anzeichen auf Müdigkeit zu zeigen. Horgenberg kämpfte weiter wie zu Beginn. Dies war auch der Grund, weshalb die Kolinstädter nicht noch mehr Tore erzielten. „Normalerweise bricht eine Mannschaft nach dem 0:10. Dies war bei Horgenberg nicht der Fall“, sagte Fabian Hofstetter über das Spiel seines Gegners. Der Taktiker hatte nach der Partie einige lobende Worte für die Hammers übrig. „In Sachen Einstellung könnten sich einige Vereine im Streethockey ein Stück von Horgenberg abschneiden. Vor allem der Torhüter hat mich überzeugt“, so Hofstetter. Für die Rebells geht die Meisterschaft am nächsten Wochenende weiter. Am Sonntag sind die Sierre Lions zu Gast im Herti Nord. Die Walliser sind das Überraschungsteam der Saison. Sie befinden sich punktgleich mit Grenchen auf dem vierten Tabellenrang.

Bericht von: Oli Marty

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